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Aktuelles

31. Cologne Law Soccer Cup

Scientific Sachsonians verteidigen ihren Titel!

Zum Ausklang des Sommersemesters 2018 fand am 4. August das alljährliche, fakultätsinterne Fußballturnier – der "Law Soccer Cup" – statt. Die Institute und Einrichtungen der Fakultät hatten bei sonnigem Wetter die Möglichkeit, ihre Kräfte zu messen, um am Ende die Peter J. Tettinger Trophy „mit nach Hause" zu nehmen.

Die sommerlichen Temperaturen forderten schon vor Beginn des Turniers einige Anpassungen. Die Spielfelder wurden etwas verkleinert und die Spielzeit für die K.O.-Spiele von 15 auf 12 Minuten reduziert.
Der personell arg gebeutelte Titelverteidiger vom Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht, die Scientific Sachsonians, schien mit der Doppelbelastung aus Turnierorganisation und -teilnahme zunächst überfordert. Er fand aber mit der Unterstützung von Professor Sachs zur eigenen Stärke zurück und marschierte ins Finale. Hier behielten die Scientific Sachsonians schließlich mit ihrer ganzen Routine die Nerven und setzten sich im 9m-Schießen gegen die Équipe DFM durch. Letztere durften sich darüber freuen, dass ihre Fans zu den besten des Turniers gewählt wurden. Das Spiel um Platz 3 konnte übrigens Dynamo Drittmittel gegen die Red Tax Tigers, das Überraschungsteam des Turniers, für sich entscheiden und sich somit neben der Trophäe für den besten Teamnamen auch den Pokal für den dritten Platz sichern. Professor Haferkamp durfte verdient den Sonderpreis als bester spielender Professor mit nach Hause nehmen.
Nach der anschließenden Siegerehrung, die von Professor Sachs und einem Mitarbeiter des Hauptsponsors PWC durchgeführt wurde, war die Stimmung ausgelassen und das Sportereignis klang fröhlich aus.

Neben dem eigentlichen Fußballturnier wurde die Veranstaltung mit einer von der Vermögensberatungsgesellschaft Horbach organisierten Speed-Shot-Challenge und der Möglichkeit, sich eines Grills zu bedienen, abgerundet.
Ferner verteilten Mitarbeiter des Hauptsponsors PWC, ohne den das ganze Turnier nicht möglich gewesen wäre, Säfte an ihrem Stand.

Alles in allem war es ein gelungener Semesterabschluss, nicht nur für die siegreichen Teams.

Im kommenden Jahr ist also wieder der Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht mit der Ausrichtung des Turniers betraut. Dann wird eine Ära zu Ende gehen, da es die letzte Teilnahme der Scientific Sachsonians sein wird. Der 32. Cologne Law Soccer Cup steht daher schon jetzt unter einem ganz besonderen Stern und man kann auf ein außergewöhnliches Turnier hoffen.

Prof. Dr. Frauke Rostalski

Neue Inhaberin des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung.

Frau Professor Rostalski ist seit dem 1.8.2018 Inhaberin des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung an der Universität zu Köln.

Nach ihrer u.a. durch Stipendien der Deutschen Forschungsgemeinschaft, des DAAD, des Marie-Curie-Programms der Europäischen Union sowie der Volkswagenstiftung geförderten Promotions- und Habilitationsphase am Kriminalwissenschaftlichen Institut der Philipps-Universität Marburg verbrachte sie einen einjährigen Forschungsaufenthalt an der State University of New York, Buffalo, NY. Während ihrer Habilitationszeit promovierte sie außerdem im Fach Philosophie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Ihre Forschungsinteressen liegen im Bereich der Grundlagen des (Straf-)Rechts. Darüber hinaus beschäftigt sie sich neben dem Wirtschaftsstrafrecht mit Grenzfragen zwischen Medizin, Recht und Ethik sowie den Herausforderungen durch Künstliche Intelligenz für Recht und Moral.

Im Wintersemester bietet Frau Professor Rostalski ein strafrechtliches Vorbereitungsseminar an und leitet die Veranstaltungen Strafrecht I sowie Medizinstrafrecht.

Wir heißen Frau Professor Rostalski herzlich willkommen und wünschen ihr einen guten Start!

Internationaler Sonderpreis, Internationaler Promotionspreis & erfolgreiche Moot Court-Teams

Feier der Fakultät würdigt außergewöhnliche Leistungen.

Im Rahmen der Feier der Rechtswissenschaftlichen Fakultät zur Ehren außergewöhnlicher Leistungen in Forschung und Studium, insbesondere im internationalen Recht wurde am 04. Juli 2018 zum 7. Mal der Internationale Osborne Clarke Promotionspreis verliehen sowie der Erfolg der Kölner Moot Court Teilnehmer_Innen des vergangenen Jahres gewürdigt.

Nach der Eröffnung der Feier durch den Studiendekan und der Festrede zur Bedeutung des internationalen Rechts von Herrn Professor Hobe zeichnete Herr Stefan Rizor, LL.M. (Osborne Clarke) Herrn Professor Dr. Stephan Hobe, LL.M. für sein außerordentliches Engagement im Bereich des internationalen Rechts mit einem Sonderpreis aus. Hervorgehoben wurde u.a. sein Coaching der Kölner Teams beim Ben Telders Moot Court, die seit 1999 bereits fünf Mal den Wettbewerb gewonnen haben. 

Der im Anschluss verliehene Internationale Osborne Clarke Promotionspreis ging an Herrn Dr. Nico Basener. Seine Dissertation beschäftigt sich mit dem Thema „Investment protection in the European Union: Considering EU law in investment arbitrations arising from intra-EU and extra-EU bilateral investment agreements“ und setzte sich als beste internationalrechtliche Dissertation mit einem doppelten summa cum laude durch. 

Geehrt wurden auch die Teams und Coaches folgender internationaler Moot Courts:

  • International Criminal Court Moot Court Competition (2016/17 und 2017/18)
  • 25. Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot (2017/18)
  • Telders International Law Moot Court Competition (2016/17 und 2017/18)
  • Proteus Moot Court (2017)
  • 9. Leiden-Sarin International Air Law Moot Court

Besonders stolz sind wir

  • auf das Team des ICC Moot Courts 2016/17, das sich für die internationale Hauptrunde in Den Haag qualifizieren konnte, und insbesondere Frau Fiona Abken wegen des Preises für „Best Oralist“ in der nationalen Vorrunde,
  • auf das Team des 25. Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot Courts wegen „Honorable Mentions“ im Werner Melis Awards for Best Memorandum for Respondent,
  • auf das Team des Ben Telders International Law Moot Courts 2016/17, das den Wettbewerb gewonnen und noch dazu die Auszeichnung für den „Carnegie Foundation Award for the Best Memorial on Behalf of the Respondent“ erhalten hat,
  • auf das Team des Ben Telders International Law Moot Courts 2017/18, das ebenfalls den Wettbewerb gewonnen und die Auszeichnung für den „Carnegie Foundation Award fort he Best Memorial on Behalf of the Respondent“ erhalten hat, und
  • auf das Team des Proteus Moot Courts (2017) wegen des Preises als „Best Team UK“.

Bei einem kleinen Imbiss nach der Feier tauschten sich die Gäste rege aus und ließen den sommerlich warmen Abend gemeinsam ausklingen.

Sehr herzlich danken wir Osborne Clarke nicht nur für die Stiftung des Promotionspreises, sondern auch für die kulinarische Unterstützung bei dem Empfang im Anschluss an die Veranstaltung.

Sonntags-Öffnungen des Rechtswissenschaftlichen Seminars

Sonderöffnungszeiten in der Klausurphase

Um einer Überlastung der Universitäts- und Stadtbibliothek in der Klausurenphase entgegen zu wirken und möglichst vielen Studierenden ein angenehmes Lernen zu ermöglichen, öffnet das Rechtswissenschaftliche Seminar ausnahmsweise an drei Sonntagen im Juli:

Sonntag, 08.07.2018, 9:00 Uhr - 17:45 Uhr
Sonntag, 15.07.2018, 9:00 Uhr - 17:45 Uhr
Sonntag, 22.07.2018, 9:00 Uhr - 17:45 Uhr

Die Fakultät dankt dem Seminar und allen dort Tätigen für diesen außerordentlichen Einsatz!

Sommerfest der Fakultät

Get-together bei Sonnenschein!

Die Fakultät hatte wieder großes Glück:

Unter strahlend blauem Himmel versammelten sich am 20. Juni 2018 ab 18.00 Uhr zahlreiche Studierende, Professorinnen und Professoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Ehemalige und Freunde der Fakultät hinter dem Hörsaalgebäude. Sie tauschten sich angeregt aus und genossen einen warmen, wolkenlosen Sommerabend.

Diesen beständigen Erfolg des jährlichen Fakultätsfestes verdanken wir an erster Stelle der GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB, die uns erneut Getränke, Würstchen und Gemüsespieße bereitstellte und so für das leibliche Wohl sorgte. Wir danken der Kanzlei GÖRG herzlich für ihre Unterstützung und freuen uns sehr, dass sie diesen fröhlichen Abend mit uns verbracht hat.

Die musikalische Untermalung stammte wieder aus den Soundboxen von Simon Heines und Sören Fischer, denen unser besonderer Dank gilt. Bis zum Schluss sorgten sie für heitere Sommerstimmung.

Schließlich möchten wir uns bei den tatkräftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bedanken, die mit Ihrem Einsatz ebenfalls zum Gelingen des Sommerfestes beigetragen haben.

Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!

Telders Moot Court 2018

Kölner Team holt den Sieg!

Von insgesamt 23 nationalen Teams, von denen sechs Teams durch eine Nationalrunde gekommen sind, hat sich das Kölner Team in Vorrunden gegen den Gastgeber Leiden, die Ukraine, England und Lettland durchsetzen können und das Finale des völkerrechtlichen Telders Moot Court Wettbewerbs im Friedenspalast erreicht. Im Laufe dieses spannenden Finales, das von den Richtern James Crawford, Giorgio Gaja und John Dugard geleitet wurde, hat das Kölner Team als Beklagter gegen das griechische Klägerteam plädiert und den Wettbewerb für sich entscheiden können. Zusätzlich hat das Kölner Team den Carnegie Preis für den besten Beklagtenschriftsatz gewinnen können.

Die Fakultät ist stolz auf das Kölner Siegerteam und gratuliert ihm ganz herzlich zu diesem herausragenden Erfolg!

Institut für Strafrecht und Strafprozessrecht

Vorläufige Erreichbarkeit

Das Institut für Strafrecht und Strafprozessrecht ist wegen der Baumaßnahmen im Hauptgebäude bis auf Weiteres in die Container C1 und C2 umgezogen. Die Lehrstühle finden Sie fortan für die nächsten Wochen in folgenden Räumen:

  • Lehrstuhl Professor Kreß: C1 2. OG Räume 2.06, 2.07, 2.12, 2.13
  • Lehrstuhl Professor Nestler: C1 1. OG 1.15 und 1.16
  • Lehrstuhl Professor Waßmer: C2 1. OG Räume 1.12 und 1.13
  • Lehrstuhl PD Dr. Ast: C2 1. OG Räume 1.13, ab Juni in C1 2. OG Raum 2.10
  • Juniorprofessur Hoven: C1 2. OG Raum 2.09
  • Institutsverwaltung: C1 2. OG Raum 2.06
  • Arbeitsraum: C1 EG Raum 0.09 - 0.11

Improving Restructuring Tools in Europe and the Role of the Insolvency Practitioner

8. Internationales Symposium des Instituts für Internationales und Europäisches Insolvenzrecht

Am 2.2.2018 fand das 8. Internationale Symposium des Instituts für Internationales und Europäisches Insolvenzrecht der Universität zu Köln unter Leitung des Institutsdirektors, Prof. Dr. Christoph Thole, statt. Hochrangige Referenten aus ganz Europa und zahlreiche Insolvenzpraktiker waren zu der Tagung unter dem Oberthema „Improving Restructuring Tools in Europe and the Role of the Insolvency Practitioner“ in das Hyatt Regency nach Köln gekommen. Den Anfang machte der Vortrag von Stephen Taylor, einem renommierten Insolvenzberater aus London, der schon an vielen hochrangigen Insolvenzverfahren mitgewirkt hatte. Er klärte über den gegenwärtigen Stand des Insolvenz- und Restrukturierungsrechts in England, auch in Zeiten des nahenden Brexit, auf und ging besonders auf die vielfältigen Verflechtungen und gewisse Intransparenzen im britischen Restrukturierungsmarkt ein. Der zweite Vortrag des Tages kam von Robert van Galen aus Amsterdam, einem bekannten Insolvenzverwalter aus den Niederlanden. Er führte zunächst in das niederländische Insolvenzrecht ein und stellte die sich derzeit abzeichnenden gesetzgeberischen Bestrebungen dar, ein sehr schlankes Restrukturierungverfahren zu schaffen, das sich an das englische scheme of arrangement-Verfahren anlehnt. Sodann folgte die richterliche Perspektive mit einem Vortrag von Rostislav Krhut, dem Vizepräsidenten des tschechischen Landgerichts Ostrava. Krhut stellte dar, dass das tschechische Insolvenzrecht in seinen Grundanlagen sehr sanierungsförderlich angelegt sei, dass das Insolvenzverfahren aber in der Praxis häufig an fehlender pragmatischer Herangehensweise in der tschechischen Richterschaft und mangelnder Kompetenz scheitere. Es gebe ein erhebliches Vollzugsdefizit auch im Hinblick auf die Insolvenzantragstellung. Daher sei die Zahl der Insolvenzen in der Tschechischen Republik insgesamt sehr gering.

Nach der Mittagspause führte dann Mylène Boché-Robinet von Clifford Chance, Paris, in das französische Restrukturierungsrecht ein, das sich durch eine Vielzahl von Verfahrensarten kennzeichnet. Überraschend war, dass im französischen Recht aufgrund einer starken Reglementierung nur sehr wenige Personen den Zugang zum Verwalterberuf schaffen, so dass sich der Insolvenzverwaltermarkt auf wenige Akteure beschränkt. Im nachfolgenden Vortrag aus deutscher Perspektive zeigte Rechtsanwalt Dr. Robert Hänel die deutsche Sichtweise auf die gegenwärtigen Restrukturierungstendenzen auf. Er betonte, dass in Deutschland vor allem der Blick auf das Kollektiv der Gläubigerschaft gerichtet werde und man einem möglichen Missbrauch des Schuldners vorbeugen wolle. In diesem Spannungsfeld bewege sich dann auch aus deutscher Perspektive die derzeitige Diskussion über die Einführung eines vorinsolvenzlichen präventiven Restrukturierungsrahmens. Den Schlusspunkt des Tages setzte sodann der Vortrag von Dr. Joaquim Sarrate aus Barcelona. Herr Sarrate, der an der Universität Heidelberg promoviert worden war, stellte das spanische Insolvenzrecht vor und zeigte insbesondere die jüngeren Reformbewegungen auf. Als Besonderheit des spanischen Insolvenzrechts stellte er unter anderem heraus, dass in Spanien auch eine Gesellschaft oder eine juristische Person zum Insolvenzverwalter bestellt werden kann und dass die jüngeren Reformen dem spanischen Insolvenz- und Restrukturierungsrecht einen recht modernen Anstrich verliehen hätten.

Insgesamt war es eine sehr erfolgreiche 8. Tagung, die im Publikum auf reges Interesse stieß. In seinem Schlusswort bedankte sich Prof. Dr. Thole insbesondere bei den Mitgliedern des Fördervereins des Instituts, die das Symposium finanziell unterstützt hatten. Auch im nächsten Jahr 2019 ist anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Instituts für Internationales und Europäisches Insolvenzrecht wieder ein Symposium geplant.