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Aktuelles

Nachrichten

Prof. Dr. Dr. h.c. Dr. h.c. Claus Kreß, LL.M. (Cam­bridge)

Vorsitzender des Ausschusses "Use of Force" der International Law Association

Herr Professor Kreß hat gemeinsam mit seiner russischen Kollegin, Professor Vera Rusinova, den Vorsitz des Ausschusses zum völkerrechtlichen Gewaltverbot der International Law Association übernommen. Das Mandat des Ausschusses betrifft das Thema „Military Assistance on Request“.

Die Fakultät gratuliert Herrn Professor Kreß herzlich zu seinem neuen Amt!

Digitale Lernhilfen für Jura-Studierende

Die Rechtswissenschaftliche Fakultät hat einen Ilias-Ordner mit digitalen Lernhilfen entwickelt.

Neben praktischen Lerntools zur Wissensvertiefung und -anwendung enthält die Seite auch interaktive Hilfestellungen zum Einüben des juristischen Gutachtenstils sowie Hinweise zum Verfassen einer juristischen Hausarbeit. Außerdem bietet diese Seite allen Jura-Studierenden einen Überblick über die Vorlesungsaufzeichnungen der Rechtswissenschaftlichen Fakultät.

Den Ilias-Ordner finden Sie hier.

Frau Professor Dauner-Lieb zur Vorsitzenden der Zivilrechtslehrervereinigung gewählt

Frau Professor Dauner-Lieb wurde am 24. September 2019 zur Vorsitzenden der Deutschen Zivilrechtslehrervereinigung gewählt. Damit ist sie die erste Frau an der Spitze einer europäischen Rechtslehrervereinigung überhaupt.

Die Zivilrechtslehrervereinigung e.V. vereinigt die auf allen Gebieten des Privatrechts tätigen Hochschullehrer an deutschsprachigen Universitäten. Ihre Tätigkeit dient der wissenschaftlichen Durchdringung und Fortentwicklung des Bürgerlichen Rechts und der privatrechtlichen Sondermaterien im deutschsprachigen Raum verbunden mit zunehmend internationaler und interdisziplinärer Arbeitsweise.

Die Fakultät gratuliert Frau Professor Dauner-Lieb herzlich zu ihrem neuen Amt!

"Energierecht Plus" über die Universitäts- und Stadtbibliothek verfügbar

Das Datenbankmodul "Energierecht Plus" ist nun über die Universitäts- und Stadtbibliothek verfügbar. Das Modul deckt den öffentlich- und privatrechtlichen Ordnungsrahmen der Energiewirtschaft ab. Die Datenbank behandelt auch energiewirtschaftliche Zusammenhänge und energiepolitische Zielsetzungen. Möglich wurde die Bereitstellung durch den Verein zur Förderung des Instituts für Energiewirtschaftsrecht.

Das Rechtshaus - neuer Ort & neuer Name

Die Einrichtung ist nun unter dem neuen Namen "Haus des internationalen Rechts" zu finden.

Im April 2019 sind die Institute des Rechtshauses inklusive ihrer gemeinsamen Bibliothek in die Sibille-Hartmann-Str. 2-8 (Gebäude 415) nach Köln-Zollstock gezogen.
Seit September 2019 ist das Institut für ausländisches und internationales Strafrecht wieder mit den übrigen Instituten des ehemaligen Rechtshaus am neuen Standort vereinigt.

 

 

Die gemeinsame Bibliothek der Institute mit ihrem Lesesaal und den Gruppenarbeitsräumen ist von

Montag bis Freitag
von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr

für Sie geöffnet.

Wir heißen Sie im neuen Gebäude herzlich willkommen!

Weitere Informationen zum "Haus des internationalen Rechts" finden Sie hier.

Führende HR-Köpfe 2019

Kölner Arbeitsrechtler in die "HR Hall of Fame" aufgenommen

Die aktuelle Ausgabe des personal.magazin von Haufe präsentiert die 40 führenden Köpfe aus dem HR- Bereich des Jahres 2019.

Die Auswahl der Meinungsführerinnen und Meinungsführer geht dabei zurück auf eine eigene Recherche der Redaktion. Dafür wurden einschlägige Kommissionen, Wettbewerbe und Gremien akribisch analysiert.

Diejenigen Persönlichkeiten, die sich durch jahrzehntelanges Engagement im Personalwesen verdient gemacht haben, wurden durch die Aufnahme in die HR Hall of Fame besonders geehrt. Zu diesen „führenden Köpfen“ gehören auch die Professoren unserer Rechtswissenschaftlichen Fakultät, Herr Prof. Dr. Martin Henssler und Herr Prof. Dr. Dr. h.c. Ulrich Preis.

Herr Professor Henssler - Der Brückenbaumeister - wird insbesondere für seine Arbeiten in Schnittstellenbereichen hervorgehoben. So fokussiert der Direktor des Instituts für Arbeits- und Wirtschaftsrecht unserer Fakultät nicht nur Themen wie die betriebliche Altersvorsorge, sondern fungiert auch als Bindeglied zwischen Wissenschaft, Praxis und Politik. Letztere unterstützte der Bundesverdienstkreuzträger bereits in seiner Rolle als Sachverständiger in Gesetzgebungsverfahren. Zudem profitierte unsere Fakultät von seinem Engagement als Prorektor für Planung und wissenschaftliches Personal. Insgesamt gibt Herr Professor Henssler mit seiner Forschung und seinen Projekten wichtige Impulse für das deutsche und europäische Arbeitsrecht und gestaltet dadurch die Zukunft des HR-Wesens mit.

Als Die Instanz ist Herr Professor Preis, amtierender Dekan und Direktor des Instituts für deutsches und europäisches Arbeits- und Sozialrecht unserer Fakultät, einer der Meinungsführer im Arbeitsrecht. So prägte Herr Professor Preis das Fachgebiet durch zahlreiche Gutachten, Kommentierungen und seinen Einfluss bei Gesetzesvorhaben. Sogar das höchste deutsche Arbeitsgericht greift bei grundlegenden Fragen auf die Veröffentlichungen von ihm zurück. Auch durch seine Forschung zum Arbeitnehmerbegriff und zum besonders aktuellen Thema der Einbeziehung von Selbstständigen in die Rentenversicherung hat unser Kölner Professor maßgeblichen Einfluss auf die Zukunft des Personalwesens.

Wir sind stolz, wegweisende Köpfe des Personalwesens in den Reihen unserer Fakultät zu haben, und gratulieren Herrn Professor Henssler und Herrn Professor Preis sehr herzlich zu dieser Auszeichnung!

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Forum Energierecht

Der neue Leitfaden zur Missbrauchsaufsicht in der Stromerzeugung.

Am 3. Juni 2019 fand der erste gemeinsame Workshop des Düsseldorfer Instituts für Energierecht (DIER) und des Instituts für Energiewirtschaftsrecht der Universität zu Köln (EWIR) im Haus der Universität in Düsseldorf statt. Anlass war die vom 20. März bis 20. Mai 2019 dauernde Konsultation der Entwurfsfassung des Leitfadens für die kartellrechtliche und energiegroßhandelsrechtliche Missbrauchsaufsicht im Bereich Stromerzeugung/-großhandel von Bundeskartellamt (BKartA) und Bundesnetzagentur (BNetzA).

Nach der Begrüßung durch die Direktorin des DIER, Frau Prof. Dr. Kreuter-Kirchhof, referierte Herr Christian Ewald, Vorsitzender der 8. Beschlusskammer des BKartA, zum Wettbewerb im Strommarkt 2.0. Er erläuterte zunächst den Hintergrund und die Ziele des Leitfadens.

Danach trug Dr. Roland Schwensfeier, LL.M. (London), Berichterstatter in der 8. Beschlussabteilung des BKartA und Leiter der Arbeitsgruppe Markttransparenzstelle Strom/Gas des BKartA vor zu „Preisspitzen und Kartellrecht“.

Im Anschluss stellte Herr Dr. Thomas Müller, Referatsleiter Markttransparenzstelle für den Großhandel mit Strom und Gas, Aufgaben nach REMIT, SMARD - Strommarktdaten der BNetzA, die Kernaussagen des Leitfadens zur Zulässigkeit von Preisspitzen nach der Verordnung über die Integrität und Transparenz des Energiegroßhandelsmarktes (REMIT) dar.

In den sich anschließenden Reaktionen kritisierte Herr Dr. Peter Rosin (White & Case LLP) aus kartellrechtlicher Perspektive die Nichtberücksichtigung von EEG-geförderten Anlagen bei der Marktabgrenzung und wies auf die abweichende Ansicht der Europäischen Kommission hin. Herr Dr. Groneberg (White & Case LLP) forderte eine Klarstellung, dass Verhaltensweisen, die nach REMIT ein legitimes Verhalten darstellen, auch kartellrechtlich keinen Verstoß begründen.
Frau Dr. Paula Hahn (BDEW e.V.) arbeitete zunächst die Gründe für unterschiedliche Ansichten heraus: Die Kraftwerke hätten ihre Rentabilität im Blick und vertrauten nicht auf knappheitsbedingte Preisspitzen; wohingegen die Behörden die (auch in staatlicher Verantwortung liegende) Versorgungssicherheit im Blick hätten. Frau Hahn schloss sich der Kritik an, dass die Daten der Sektoruntersuchung, auf die der Leitfaden Bezug nimmt, veraltet seien und fragte nach der Halbwertszeit des Leitfadens.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Torsten Körber, LL.M. (EWIR) folgte ein Podiumsgespräch mit anschließender Diskussion. Danach bildete ein informelles Get Together mit einem kleinen Imbiss den Ausklang der gelungenen Abendveranstaltung.

Einen ausführlichen Bericht zum Workshop finden Sie unter http://www.ewir.jura.uni-koeln.de/18032.html. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an info(at)ewir-koeln.de.

9. Internationales Symposium des Instituts für Europäisches und Internationales Insolvenzrecht

Symposium widmet sich der Umsetzung der Richtlinie über den präventiven Restrukturierungsrahmen.

Am 26.6.2019 fand das 9. Internationale Symposium des Instituts für Europäisches und Internationales Insolvenzrecht der Universität zu Köln statt, das in diesem Jahr gemeinsam mit dem Zentrum für Europäisches Wirtschaftsrecht der Universität Bonn veranstaltet wurde.

Der Einladung in das Kölner Hyatt Regency folgten hochrangige Referenten aus Deutschland, Österreich und den Niederlanden sowie ein mit knapp 100 Teilnehmern stark besetztes Auditorium aus Vertretern der Insolvenzrechtswissenschaft und Insolvenzpraxis.

Das diesjährige Symposium, geleitet von Prof. Dr. Christoph Thole (Direktor des Instituts für Europäisches und Internationales Insolvenzrecht, Universität zu Köln) und Prof. Dr. Moritz Brinkmann (Direktor des Instituts für deutsches und internationales Zivilverfahrensrecht, Universität Bonn), stand im Zeichen der Umsetzung der Richtlinie über den präventiven Restrukturierungsrahmen, die passenderweise am Veranstaltungstag im Amtsblatt der Europäischen Union verkündet wurde.

Zum Auftakt steckte Prof. Dr. Florian Jacoby (Universität Bielefeld) den Anwendungsbereich des in das nationale Recht zu implementierenden Restrukturierungsrahmens ab und zeigte auf, welche Rückwirkungen sich daraus auf die dem deutschen Recht bekannten Insolvenzgründe ergeben.
Im zweiten Vortrag des Tages widmete sich Dr. Anne Deike Riewe (Rechtsanwältin, Köln) dem Zwangsvollstreckungsmoratorium. Die Referentin zog Parallelen zu bestehenden insolvenzrechtlichen Vollstreckungsverboten und beleuchtete ausgehend davon mögliche Probleme bei der Umsetzung des Vollstreckungsmoratoriums, das den Verhandlungen über den Restrukturierungsplan Schutz vor Akkordstörern bieten soll.
Darauf folgte das Referat von Dr. Gerrit Hölzle (Insolvenzverwalter und zugleich Privatdozent der Universität Bremen) zur Umsetzung der Richtlinienvorgaben über den Restrukturierungsplan in das deutsche Recht.
Den Gegenstandpunkt bezog im folgenden Vortrag Prof. Dr. Carsten Schäfer (Universität Mannheim), der ein besonderes Augenmerk auf die Stellung der Gesellschafter im Restrukturierungsrahmen legte.
Nach der Mittagspause untersuchte Prof. Dr. Christoph Thole den Umsetzungsbedarf hinsichtlich der Richtlinienvorgaben über den Schutz neuer Finanzierungen und Zwischenfinanzierungen sowie sonstiger Transaktionen.
Im Anschluss warf Rechtsanwalt Prof. Dr. Stefan Reinhart (FPS, Frankfurt am Main) ein Schlaglicht auf die kollisionsrechtliche Dimension internationaler Restrukturierungsfälle.
Das Symposium rundete schließlich ein Seitenblick auf den Umsetzungsprozess in Österreich und den Niederlanden ab. Prof. Dr. Andreas Konecny (Universität Wien) gewährte aufschlussreiche Einblicke in die Arbeit der zur Umsetzung der Richtlinie gebildeten Kommission des österreichischen Justizministeriums, der er angehört. Zum Abschluss berichtete Prof. Dr. Rolef de Weijs (Universität Amsterdam) von der in den Niederlanden lebhaft geführten Debatte um die Richtlinienumsetzung, insbesondere mit Blick auf die sog. relative priority-Regel.

Insgesamt verlief das Symposium sehr erfolgreich und stieß auf positive Resonanz, nachdem es geglückt ist, die bevorstehenden Umsetzungsschritte umfassend zu würdigen. In seinem Schlusswort bedankte sich Prof. Dr. Christoph Thole insbesondere bei den Mitgliedern des Fördervereins des Instituts, die das Symposium finanziell unterstützt hatten.

Einen ausführlichen Bericht nebst Unterlagen finden Sie übrigens unter http://www.verfahrensrecht.jura.uni-koeln.de/15790.html?&no_cache=1. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Elke.HuebnerSpamProtectionuni-koeln.de.

 

Kolloquium des International Exchange of Experience on Insolvency Law

40 Insolvenzrechtsexperten aus 17 Nationen zu Gast

Vom 12. bis zum 14. Juni 2019 fand in der Universität zu Köln auf Einladung von Prof. Dr. Christoph Thole (Institut für Internationales und Europäisches Insolvenzrecht) das Kolloquium des „International Exchange of Experience on Insolvency Law“ statt.

Das IEEI ist ein Netzwerk von ausgewählten Insolvenzrechtsexperten aus den Bereichen Wissenschaft, Anwalt- und Insolvenzverwalterschaft, Justiz und Politik, das sich einmal jährlich an einem Ort in der Welt trifft. Dieses Jahr durfte die Universität zu Köln mit dem von Herrn Professor Thole geleiteten Institut für Internationales und Europäisches Insolvenzrecht das Kolloquium ausrichten. Gut 40 Experten aus 17 Nationen trafen sich im Neuen Senatssaal sowie im Institut zum Erfahrungsaustausch.
Es handelte sich um das 20. Kolloquium dieser Art.
Das IEEI war im Jahr 2000 vom Justizministerium des Landes Nordrhein-Westfalen ins Leben gerufen worden. Mittlerweile ist es logistisch im Institut für Internationales und Europäisches Insolvenzrecht angesiedelt.

Prof.'in Dr. Dr. h.c. Dr. h.c. Angelika Nußberger M.A.

Ab Dezember Mitglied in der Venedig-Kommission

Frau Prof.'in Dr. Dr. h.c. Dr. h.c. Angelika Nußberger M.A. wurde erneut als deutsches Mitglied für die Venedig-Kommission des Europarates von der Bundesregierung vorgeschlagen.

Die Venedig-Kommission soll vor allem osteuropäische Staaten bei dem Aufbau demokratischer Rechtsstaatlichkeit unterstützen. Frau Professorin Nußberger war bereits von 2006 bis 2010 Stellvertreterin des damaligen Mitglieds Wolfgang Hoffmann-Riem.
An der Universität zu Köln leitet sie das Institut für osteuropäisches Recht und Rechtsvergleichung. Sie ist seit 2011 Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte und seit 2017 dessen Vizepräsidentin. Nach Ablauf ihrer 9-jährigen Amtszeit wird Frau Professorin Nußberger im Dezember 2019 ihr Amt in der Venedig-Kommission antreten.

Die Fakultät gratuliert Frau Professorin Nußberger herzlich zur Nominierung für dieses Amt und freut sich auf ihre Rückkehr nach Köln!