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Führende HR-Köpfe 2019

Kölner Arbeitsrechtler in die "HR Hall of Fame" aufgenommen

Die aktuelle Ausgabe des personal.magazin von Haufe präsentiert die 40 führenden Köpfe aus dem HR- Bereich des Jahres 2019.

Die Auswahl der Meinungsführerinnen und Meinungsführer geht dabei zurück auf eine eigene Recherche der Redaktion. Dafür wurden einschlägige Kommissionen, Wettbewerbe und Gremien akribisch analysiert.

Diejenigen Persönlichkeiten, die sich durch jahrzehntelanges Engagement im Personalwesen verdient gemacht haben, wurden durch die Aufnahme in die HR Hall of Fame besonders geehrt. Zu diesen „führenden Köpfen“ gehören auch die Professoren unserer Rechtswissenschaftlichen Fakultät, Herr Prof. Dr. Martin Henssler und Herr Prof. Dr. Dr. h.c. Ulrich Preis.

Herr Professor Henssler - Der Brückenbaumeister - wird insbesondere für seine Arbeiten in Schnittstellenbereichen hervorgehoben. So fokussiert der Direktor des Instituts für Arbeits- und Wirtschaftsrecht unserer Fakultät nicht nur Themen wie die betriebliche Altersvorsorge, sondern fungiert auch als Bindeglied zwischen Wissenschaft, Praxis und Politik. Letztere unterstützte der Bundesverdienstkreuzträger bereits in seiner Rolle als Sachverständiger in Gesetzgebungsverfahren. Zudem profitierte unsere Fakultät von seinem Engagement als Prorektor für Planung und wissenschaftliches Personal. Insgesamt gibt Herr Professor Henssler mit seiner Forschung und seinen Projekten wichtige Impulse für das deutsche und europäische Arbeitsrecht und gestaltet dadurch die Zukunft des HR-Wesens mit.

Als Die Instanz ist Herr Professor Preis, amtierender Dekan und Direktor des Instituts für deutsches und europäisches Arbeits- und Sozialrecht unserer Fakultät, einer der Meinungsführer im Arbeitsrecht. So prägte Herr Professor Preis das Fachgebiet durch zahlreiche Gutachten, Kommentierungen und seinen Einfluss bei Gesetzesvorhaben. Sogar das höchste deutsche Arbeitsgericht greift bei grundlegenden Fragen auf die Veröffentlichungen von ihm zurück. Auch durch seine Forschung zum Arbeitnehmerbegriff und zum besonders aktuellen Thema der Einbeziehung von Selbstständigen in die Rentenversicherung hat unser Kölner Professor maßgeblichen Einfluss auf die Zukunft des Personalwesens.

Wir sind stolz, wegweisende Köpfe des Personalwesens in den Reihen unserer Fakultät zu haben, und gratulieren Herrn Professor Henssler und Herrn Professor Preis sehr herzlich zu dieser Auszeichnung!

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Forum Energierecht

Der neue Leitfaden zur Missbrauchsaufsicht in der Stromerzeugung.

Am 3. Juni 2019 fand der erste gemeinsame Workshop des Düsseldorfer Instituts für Energierecht (DIER) und des Instituts für Energiewirtschaftsrecht der Universität zu Köln (EWIR) im Haus der Universität in Düsseldorf statt. Anlass war die vom 20. März bis 20. Mai 2019 dauernde Konsultation der Entwurfsfassung des Leitfadens für die kartellrechtliche und energiegroßhandelsrechtliche Missbrauchsaufsicht im Bereich Stromerzeugung/-großhandel von Bundeskartellamt (BKartA) und Bundesnetzagentur (BNetzA).

Nach der Begrüßung durch die Direktorin des DIER, Frau Prof. Dr. Kreuter-Kirchhof, referierte Herr Christian Ewald, Vorsitzender der 8. Beschlusskammer des BKartA, zum Wettbewerb im Strommarkt 2.0. Er erläuterte zunächst den Hintergrund und die Ziele des Leitfadens.

Danach trug Dr. Roland Schwensfeier, LL.M. (London), Berichterstatter in der 8. Beschlussabteilung des BKartA und Leiter der Arbeitsgruppe Markttransparenzstelle Strom/Gas des BKartA vor zu „Preisspitzen und Kartellrecht“.

Im Anschluss stellte Herr Dr. Thomas Müller, Referatsleiter Markttransparenzstelle für den Großhandel mit Strom und Gas, Aufgaben nach REMIT, SMARD - Strommarktdaten der BNetzA, die Kernaussagen des Leitfadens zur Zulässigkeit von Preisspitzen nach der Verordnung über die Integrität und Transparenz des Energiegroßhandelsmarktes (REMIT) dar.

In den sich anschließenden Reaktionen kritisierte Herr Dr. Peter Rosin (White & Case LLP) aus kartellrechtlicher Perspektive die Nichtberücksichtigung von EEG-geförderten Anlagen bei der Marktabgrenzung und wies auf die abweichende Ansicht der Europäischen Kommission hin. Herr Dr. Groneberg (White & Case LLP) forderte eine Klarstellung, dass Verhaltensweisen, die nach REMIT ein legitimes Verhalten darstellen, auch kartellrechtlich keinen Verstoß begründen.
Frau Dr. Paula Hahn (BDEW e.V.) arbeitete zunächst die Gründe für unterschiedliche Ansichten heraus: Die Kraftwerke hätten ihre Rentabilität im Blick und vertrauten nicht auf knappheitsbedingte Preisspitzen; wohingegen die Behörden die (auch in staatlicher Verantwortung liegende) Versorgungssicherheit im Blick hätten. Frau Hahn schloss sich der Kritik an, dass die Daten der Sektoruntersuchung, auf die der Leitfaden Bezug nimmt, veraltet seien und fragte nach der Halbwertszeit des Leitfadens.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Torsten Körber, LL.M. (EWIR) folgte ein Podiumsgespräch mit anschließender Diskussion. Danach bildete ein informelles Get Together mit einem kleinen Imbiss den Ausklang der gelungenen Abendveranstaltung.

Einen ausführlichen Bericht zum Workshop finden Sie unter http://www.ewir.jura.uni-koeln.de/18032.html. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an info(at)ewir-koeln.de.

9. Internationales Symposium des Instituts für Europäisches und Internationales Insolvenzrecht

Symposium widmet sich der Umsetzung der Richtlinie über den präventiven Restrukturierungsrahmen.

Am 26.6.2019 fand das 9. Internationale Symposium des Instituts für Europäisches und Internationales Insolvenzrecht der Universität zu Köln statt, das in diesem Jahr gemeinsam mit dem Zentrum für Europäisches Wirtschaftsrecht der Universität Bonn veranstaltet wurde.

Der Einladung in das Kölner Hyatt Regency folgten hochrangige Referenten aus Deutschland, Österreich und den Niederlanden sowie ein mit knapp 100 Teilnehmern stark besetztes Auditorium aus Vertretern der Insolvenzrechtswissenschaft und Insolvenzpraxis.

Das diesjährige Symposium, geleitet von Prof. Dr. Christoph Thole (Direktor des Instituts für Europäisches und Internationales Insolvenzrecht, Universität zu Köln) und Prof. Dr. Moritz Brinkmann (Direktor des Instituts für deutsches und internationales Zivilverfahrensrecht, Universität Bonn), stand im Zeichen der Umsetzung der Richtlinie über den präventiven Restrukturierungsrahmen, die passenderweise am Veranstaltungstag im Amtsblatt der Europäischen Union verkündet wurde.

Zum Auftakt steckte Prof. Dr. Florian Jacoby (Universität Bielefeld) den Anwendungsbereich des in das nationale Recht zu implementierenden Restrukturierungsrahmens ab und zeigte auf, welche Rückwirkungen sich daraus auf die dem deutschen Recht bekannten Insolvenzgründe ergeben.
Im zweiten Vortrag des Tages widmete sich Dr. Anne Deike Riewe (Rechtsanwältin, Köln) dem Zwangsvollstreckungsmoratorium. Die Referentin zog Parallelen zu bestehenden insolvenzrechtlichen Vollstreckungsverboten und beleuchtete ausgehend davon mögliche Probleme bei der Umsetzung des Vollstreckungsmoratoriums, das den Verhandlungen über den Restrukturierungsplan Schutz vor Akkordstörern bieten soll.
Darauf folgte das Referat von Dr. Gerrit Hölzle (Insolvenzverwalter und zugleich Privatdozent der Universität Bremen) zur Umsetzung der Richtlinienvorgaben über den Restrukturierungsplan in das deutsche Recht.
Den Gegenstandpunkt bezog im folgenden Vortrag Prof. Dr. Carsten Schäfer (Universität Mannheim), der ein besonderes Augenmerk auf die Stellung der Gesellschafter im Restrukturierungsrahmen legte.
Nach der Mittagspause untersuchte Prof. Dr. Christoph Thole den Umsetzungsbedarf hinsichtlich der Richtlinienvorgaben über den Schutz neuer Finanzierungen und Zwischenfinanzierungen sowie sonstiger Transaktionen.
Im Anschluss warf Rechtsanwalt Prof. Dr. Stefan Reinhart (FPS, Frankfurt am Main) ein Schlaglicht auf die kollisionsrechtliche Dimension internationaler Restrukturierungsfälle.
Das Symposium rundete schließlich ein Seitenblick auf den Umsetzungsprozess in Österreich und den Niederlanden ab. Prof. Dr. Andreas Konecny (Universität Wien) gewährte aufschlussreiche Einblicke in die Arbeit der zur Umsetzung der Richtlinie gebildeten Kommission des österreichischen Justizministeriums, der er angehört. Zum Abschluss berichtete Prof. Dr. Rolef de Weijs (Universität Amsterdam) von der in den Niederlanden lebhaft geführten Debatte um die Richtlinienumsetzung, insbesondere mit Blick auf die sog. relative priority-Regel.

Insgesamt verlief das Symposium sehr erfolgreich und stieß auf positive Resonanz, nachdem es geglückt ist, die bevorstehenden Umsetzungsschritte umfassend zu würdigen. In seinem Schlusswort bedankte sich Prof. Dr. Christoph Thole insbesondere bei den Mitgliedern des Fördervereins des Instituts, die das Symposium finanziell unterstützt hatten.

Einen ausführlichen Bericht nebst Unterlagen finden Sie übrigens unter http://www.verfahrensrecht.jura.uni-koeln.de/15790.html?&no_cache=1. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Elke.HuebnerSpamProtectionuni-koeln.de.

 

Kolloquium des International Exchange of Experience on Insolvency Law

40 Insolvenzrechtsexperten aus 17 Nationen zu Gast

Vom 12. bis zum 14. Juni 2019 fand in der Universität zu Köln auf Einladung von Prof. Dr. Christoph Thole (Institut für Internationales und Europäisches Insolvenzrecht) das Kolloquium des „International Exchange of Experience on Insolvency Law“ statt.

Das IEEI ist ein Netzwerk von ausgewählten Insolvenzrechtsexperten aus den Bereichen Wissenschaft, Anwalt- und Insolvenzverwalterschaft, Justiz und Politik, das sich einmal jährlich an einem Ort in der Welt trifft. Dieses Jahr durfte die Universität zu Köln mit dem von Herrn Professor Thole geleiteten Institut für Internationales und Europäisches Insolvenzrecht das Kolloquium ausrichten. Gut 40 Experten aus 17 Nationen trafen sich im Neuen Senatssaal sowie im Institut zum Erfahrungsaustausch.
Es handelte sich um das 20. Kolloquium dieser Art.
Das IEEI war im Jahr 2000 vom Justizministerium des Landes Nordrhein-Westfalen ins Leben gerufen worden. Mittlerweile ist es logistisch im Institut für Internationales und Europäisches Insolvenzrecht angesiedelt.

Prof.'in Dr. Dr. h.c. Dr. h.c. Angelika Nußberger M.A.

Ab Dezember Mitglied in der Venedig-Kommission

Frau Prof.'in Dr. Dr. h.c. Dr. h.c. Angelika Nußberger M.A. wurde erneut als deutsches Mitglied für die Venedig-Kommission des Europarates von der Bundesregierung vorgeschlagen.

Die Venedig-Kommission soll vor allem osteuropäische Staaten bei dem Aufbau demokratischer Rechtsstaatlichkeit unterstützen. Frau Professorin Nußberger war bereits von 2006 bis 2010 Stellvertreterin des damaligen Mitglieds Wolfgang Hoffmann-Riem.
An der Universität zu Köln leitet sie das Institut für osteuropäisches Recht und Rechtsvergleichung. Sie ist seit 2011 Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte und seit 2017 dessen Vizepräsidentin. Nach Ablauf ihrer 9-jährigen Amtszeit wird Frau Professorin Nußberger im Dezember 2019 ihr Amt in der Venedig-Kommission antreten.

Die Fakultät gratuliert Frau Professorin Nußberger herzlich zur Nominierung für dieses Amt und freut sich auf ihre Rückkehr nach Köln!

Finale des Global Legal Hackathon 2019 in New York

1. Platz in der Kategorie „Access to Justice“

Am 4. Mai fand das Finale des Global Legal Hackathon 2019 statt. Nachdem ein Team des Lehrstuhls von Frau Prof.'in Rostalski in Zusammenarbeit mit anderen Juristen und Programmierern mit ihrem Projekt „Uthority“ nicht nur in der ersten Runde in Frankfurt, sondern auch in der virtuellen Zwischenrunde überzeugen konnte, ging es jetzt nach New York. Der Lehrstuhl und die Fakultät freuen sich, „Uthority“ zum weltweit 1. Platz in der Kategorie „Access to Justice“ gratulieren zu können!

Der Global Legal Hackathon ist ein weltweit stattfindender Wettbewerb in drei Runden, an dem in diesem Jahr ca. 6000 Menschen aus 24 Ländern teilgenommen haben. In der ersten Runde sollte an nur einem Wochenende aus einer Idee aus dem Bereich Legal Tech ein Prototyp entworfen werden, der in der Folge zu einem fertigen Produkt weiterentwickelt wird. Das Team der Uni Köln hat mit „Uthority“ eine App konzipiert, mit der sich Behördenschreiben einscannen und kategorisieren lassen, sodass am Ende eine kurze und leicht verständliche Zusammenfassung sowie weiterführende Tipps (Ansprechpartner, Beratungsstellen, Musterformulare etc.) ausgegeben werden. So kann der Zugang zum Recht vereinfacht und Licht in das Dickicht der Beratungsangebote gebracht werden.

Nach dem Sieg beim Global Legal Hackathon wird es nun darum gehen, „Uthority“ zur Marktreife zu verhelfen.

ICC Moot Court

Kölner Team in internationaler Runde

Die ICC Moot Court Competition ist ein englischsprachiger Moot Court im Völkerstrafrecht, der einmal jährlich in Den Haag, dem Sitz des Internationalen Strafgerichtshofes, stattfindet. In zwei Runden erarbeiten die Teams jeweils Schriftsätze und plädieren im Anschluss. Die erste Runde findet auf nationaler Ebene statt, die zweite finale Runde in Den Haag.

Johanna Büscher, Philipp Terfurth, Anna Zimmer, Gwendolin Brand und Manel Besselmann Calvo (v.l.n.r.), die diesjährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Universität zu Köln, konnten vom 03. - 04. Mai 2019 in der deutschen Vorrunde einen Erfolg erringen und rücken in die internationale Runde Anfang Juni in Den Haag vor.

Die Fakultät gratuliert dem Kölner Team und Professor Dr. Dr. h.c. Dr. h.c. Kreß LL.M. zum Erfolg und drückt für die internationale Runde die Daumen!

Prof. Dr. Karl-Nikolaus Peifer

Verwaltungsgericht hat versäumt, Klarheit zu schaffen.

Jan Böhmermann ist mit seiner Unterlassungsklage gegen die Bundeskanzlerin Angela Merkel vor dem Verwaltungsgericht Berlin gescheitert. Böhmermann hatte sich dagegen gewandt, dass Angela Merkel das Schmähgedicht Böhmermanns gegen den türkischen Präsidenten Erdogan als "bewusst verletzend" bezeichnet hatte. Die Äußerung wurde in einer Pressekonferenz des Regierungssprechers wiederholt. Das Protokoll der Konferenz wurde veröffentlicht und ist noch abrufbar. Merkel hatte die Äußerung später bedauert. Das Verwaltungsgericht sah aus diesem Grunde die Wiederholung als fragwürdig an und wies die Klage deswegen als unzulässig ab.

Statement von Professor Dr. Karl-Nikolaus Peifer:
Die Entscheidung des Gerichts mag auf den ersten Blick nachvollziehbar sein, sie weckt aber auch Zweifel. Vor Zivilgerichten genügt es regelmäßig nicht, wenn der Äußernde beteuert, er werde es nicht wieder tun. Man verlangt hier eine ernsthafte Ausräumung der Wiederholungsgefahr, regelmäßig durch Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung. Die Bundeskanzlerin hätte hier auch nicht deswegen einen Vertrauensvorschuss, weil sie Regierungschefin ist.  
Hinzu kommt, dass vor Zivilgerichten auch die Folgen der Äußerung zu beseitigen sind. Sie ist also auch auf der Homepage des Äußernden zu löschen. Die entscheidende Frage jedoch ist, ob Merkel als Regierungschefin oder als Privatperson gehandelt hat. Näher liegt ersteres. Das Verwaltungsgericht hat nach den vorliegenden Presseberichten dagegen zu letzterem tendiert. Hier bleibt ein fader Beigeschmack. Das Verwaltungsgericht hat versäumt, Klarheit zwischen privatem und Regierungshandeln zu schaffen.


Inhaltlicher Kontakt:
Professor Dr. Karl-Nikolaus Peifer
Institut für Medienrecht und Kommunikationsrecht
+49 221 470-8364
kpeiferSpamProtectionuni-koeln.de


Presse und Kommunikation:
Anneliese Odenthal
+49 221 470-5602
odenthalSpamProtectionuni-koeln.de

Prof. Dr. Dr. h.c. Martin Paul Waßmer

Ehrendoktorwürde

Die University of Georgia (Tbilisi) hat Herrn Professor Waßmer anlässlich der Tagung "Strafrecht und Menschenrechte" in Tiflis (Georgien) in Wertschätzung seiner Arbeit die Ehrendoktorwürde verliehen.

Die Fakultät freut sich sehr über diese Auszeichnung und gratuliert Herrn Professor Waßmer ganz herzlich!

10. Leiden-Sarin International Air Law Moot Court

Glückwunsch an das Kölner Team!

Auch dieses Jahr nahm ein Team der Universität zu Köln am Leiden-Sarin International Air Law Moot Court teil, der vom 05. – 07.04.2019 zum 10. Mal stattfand.

Bei dem Leiden-Sarin International Air Law Moot Court handelt es sich um eine Simulation eines Gerichtsverfahrens vor dem Internationalen Gerichtshof, bei dem Teams von Jurastudierenden aus der ganzen Welt in einem fiktiven luft- und völkerrechtlichen Fall gegeneinander antreten.

Teilgenommen haben 18 Teams aus 11 verschiedenen Ländern. Alle sind nach Chandigarh, einer Stadt im Norden von Indien, gereist, um sich im Army Institute of Law dem Wettbewerb mit den anderen Teams zu stellen. Das Kölner Team, bestehend aus Lennart Osten, Kerem Öntas, Leona Coloma und ihrem Coach Andrea Trimarchi vom Institut für Luft-, Weltraum- und Cyberrecht, konnte sich im internationalen Vergleich erfolgreich durchsetzen. So erreichten sie im finalen Ranking auf der Klägerseite den 3. Platz und auf der Beklagtenseite den 2. Platz. Darüber hinaus belegten sowohl Lennart Osten als auch Leona Coloma im Individualranking den 1. Platz und wurden beide als „Best Oralist“ im Wettbewerb geehrt.

Auch abseits des Wettbewerbs beinhaltete das Programm des Moot Courts spannende Veranstaltungen, beispielsweise einen gemeinsamen Besuch des „High Court of Punjab and Haryana“, des höchsten Gerichts zweier indischer Bundesstaaten, entworfen vom französischen Architekten Le Corbusier und inzwischen Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.