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Internationaler Sonderpreis, Internationaler Promotionspreis & erfolgreiche Moot Court-Teams

Feier der Fakultät würdigt außergewöhnliche Leistungen.

Im Rahmen der Feier der Rechtswissenschaftlichen Fakultät zur Ehren außergewöhnlicher Leistungen in Forschung und Studium, insbesondere im internationalen Recht wurde am 04. Juli 2018 zum 7. Mal der Internationale Osborne Clarke Promotionspreis verliehen sowie der Erfolg der Kölner Moot Court Teilnehmer_Innen des vergangenen Jahres gewürdigt.

Nach der Eröffnung der Feier durch den Studiendekan und der Festrede zur Bedeutung des internationalen Rechts von Herrn Professor Hobe zeichnete Herr Stefan Rizor, LL.M. (Osborne Clarke) Herrn Professor Dr. Stephan Hobe, LL.M. für sein außerordentliches Engagement im Bereich des internationalen Rechts mit einem Sonderpreis aus. Hervorgehoben wurde u.a. sein Coaching der Kölner Teams beim Ben Telders Moot Court, die seit 1999 bereits fünf Mal den Wettbewerb gewonnen haben. 

Der im Anschluss verliehene Internationale Osborne Clarke Promotionspreis ging an Herrn Dr. Nico Basener. Seine Dissertation beschäftigt sich mit dem Thema „Investment protection in the European Union: Considering EU law in investment arbitrations arising from intra-EU and extra-EU bilateral investment agreements“ und setzte sich als beste internationalrechtliche Dissertation mit einem doppelten summa cum laude durch. 

Geehrt wurden auch die Teams und Coaches folgender internationaler Moot Courts:

  • International Criminal Court Moot Court Competition (2016/17 und 2017/18)
  • 25. Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot (2017/18)
  • Telders International Law Moot Court Competition (2016/17 und 2017/18)
  • Proteus Moot Court (2017)
  • 9. Leiden-Sarin International Air Law Moot Court

Besonders stolz sind wir

  • auf das Team des ICC Moot Courts 2016/17, das sich für die internationale Hauptrunde in Den Haag qualifizieren konnte, und insbesondere Frau Fiona Abken wegen des Preises für „Best Oralist“ in der nationalen Vorrunde,
  • auf das Team des 25. Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot Courts wegen „Honorable Mentions“ im Werner Melis Awards for Best Memorandum for Respondent,
  • auf das Team des Ben Telders International Law Moot Courts 2016/17, das den Wettbewerb gewonnen und noch dazu die Auszeichnung für den „Carnegie Foundation Award for the Best Memorial on Behalf of the Respondent“ erhalten hat,
  • auf das Team des Ben Telders International Law Moot Courts 2017/18, das ebenfalls den Wettbewerb gewonnen und die Auszeichnung für den „Carnegie Foundation Award fort he Best Memorial on Behalf of the Respondent“ erhalten hat, und
  • auf das Team des Proteus Moot Courts (2017) wegen des Preises als „Best Team UK“.

Bei einem kleinen Imbiss nach der Feier tauschten sich die Gäste rege aus und ließen den sommerlich warmen Abend gemeinsam ausklingen.

Sehr herzlich danken wir Osborne Clarke nicht nur für die Stiftung des Promotionspreises, sondern auch für die kulinarische Unterstützung bei dem Empfang im Anschluss an die Veranstaltung.

Sonntags-Öffnungen des Rechtswissenschaftlichen Seminars

Sonderöffnungszeiten in der Klausurphase

Um einer Überlastung der Universitäts- und Stadtbibliothek in der Klausurenphase entgegen zu wirken und möglichst vielen Studierenden ein angenehmes Lernen zu ermöglichen, öffnet das Rechtswissenschaftliche Seminar ausnahmsweise an drei Sonntagen im Juli:

Sonntag, 08.07.2018, 9:00 Uhr - 17:45 Uhr
Sonntag, 15.07.2018, 9:00 Uhr - 17:45 Uhr
Sonntag, 22.07.2018, 9:00 Uhr - 17:45 Uhr

Die Fakultät dankt dem Seminar und allen dort Tätigen für diesen außerordentlichen Einsatz!

Sommerfest der Fakultät

Get-together bei Sonnenschein!

Die Fakultät hatte wieder großes Glück:

Unter strahlend blauem Himmel versammelten sich am 20. Juni 2018 ab 18.00 Uhr zahlreiche Studierende, Professorinnen und Professoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Ehemalige und Freunde der Fakultät hinter dem Hörsaalgebäude. Sie tauschten sich angeregt aus und genossen einen warmen, wolkenlosen Sommerabend.

Diesen beständigen Erfolg des jährlichen Fakultätsfestes verdanken wir an erster Stelle der GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB, die uns erneut Getränke, Würstchen und Gemüsespieße bereitstellte und so für das leibliche Wohl sorgte. Wir danken der Kanzlei GÖRG herzlich für ihre Unterstützung und freuen uns sehr, dass sie diesen fröhlichen Abend mit uns verbracht hat.

Die musikalische Untermalung stammte wieder aus den Soundboxen von Simon Heines und Sören Fischer, denen unser besonderer Dank gilt. Bis zum Schluss sorgten sie für heitere Sommerstimmung.

Schließlich möchten wir uns bei den tatkräftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bedanken, die mit Ihrem Einsatz ebenfalls zum Gelingen des Sommerfestes beigetragen haben.

Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!

Ehrungen und Ämter

Die Fakultät gratuliert...

Herrn Prof. Dr. Klaus Peter Berger, LL.M. zur Wahl in den Council des Institute of World Business Law der ICC (International Chamber of Commerce, Paris),

Frau Prof. Dr. Dr. h.c. Barbara Dauner-Lieb, die erneut zur Richterin am Verfassungsgerichtshof für das Land Nordrhein-Westfalen gewählt wurde,

Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. Dr. h.c. Prütting zur Verleihung des Ehrendoktors der Staatlichen Universität Tiflis und zur Verleihung des Ordens der aufgehenden Sonne am Halsband mit goldenen Strahlen seitens der japanischen Regierung.

19. Kolloquium des IEEI

International Exchange of Experience on Insolvency Law in Athen

Vom 16.-18.5.2018 hat in Athen das 19. Kolloquium des International Exchange of Experience on Insolvency Law (IEEI) statt, an dem das Institut für Internationales und Europäisches Insolvenzrecht der Universität zu Köln mit seinem Direktor Prof. Dr. Christoph Thole beteiligt ist.

Das Justizministerium Nordrhein-Westfalen hat im Jahr 2000 einen Internationalen Erfahrungsaustausch auf dem Gebiet des Insolvenzrechts gegründet (International Exchange of Experience on Insolvency Law - IEEI), dessen administrativer Standort mittlerweile das Institut für Internationales und Europäisches Insolvenzrecht der Universität zu Köln ist.

Auf dem Athener Kolloquium wurden aktuelle Fragen des Insolvenzrechts und der Insolvenzrechtsgesetzgebung im internationalen Bereich auf hohem Niveau diskutiert. In vielen Staaten hat mittlerweile ein Trend eingesetzt, die Sanierung und Restrukturierung zu fördern und dazu entsprechende Verfahren anzubieten; zugleich stehen die Staaten in einem Wettbewerb zueinander. Das u.a. von Prof. Dr. Christoph Thole und RiBGH Dr. Remmert geleitete Kolloquium zeigte die Entwicklungen eindrucksvoll auf.

Ziel des IEEI ist der zügige und zuverlässige Austausch von Informationen und Erfahrungen auf dem Gebiet des nationalen und internationalen Insolvenzrechts auf der Basis gegenseitigen Vertrauens. An dem Erfahrungsaustausch nehmen (auf Einladung) mittlerweile 100 Insolvenzrechtsexperten aus 32 europäischen und außereuropäischen Staaten sowie mehrerer internationaler Organisationen teil. Das nächste Kolloquium wird im Juni 2019 in Köln an der Universität stattfinden.

Weitere Informationen zum IEEI finden Sie unter http://www.insolvenzrecht.jura.uni-koeln.de/6083.html.

Telders Moot Court 2018

Kölner Team holt den Sieg!

Von insgesamt 23 nationalen Teams, von denen sechs Teams durch eine Nationalrunde gekommen sind, hat sich das Kölner Team in Vorrunden gegen den Gastgeber Leiden, die Ukraine, England und Lettland durchsetzen können und das Finale des völkerrechtlichen Telders Moot Court Wettbewerbs im Friedenspalast erreicht. Im Laufe dieses spannenden Finales, das von den Richtern James Crawford, Giorgio Gaja und John Dugard geleitet wurde, hat das Kölner Team als Beklagter gegen das griechische Klägerteam plädiert und den Wettbewerb für sich entscheiden können. Zusätzlich hat das Kölner Team den Carnegie Preis für den besten Beklagtenschriftsatz gewinnen können.

Die Fakultät ist stolz auf das Kölner Siegerteam und gratuliert ihm ganz herzlich zu diesem herausragenden Erfolg!

Neues Datenschutzrecht – ändert sich die Geschäftsgrundlage der Medien?

Jahresveranstaltung des Kölner Forum Medienrecht

Am 12. April fand die 12. Jahresveranstaltung des Kölner Forum Medienrecht (kfm) im Rathaus zu Köln statt. Namhafte Referentinnen und Referenten aus Politik, Wirtschaft, Medien, Verwaltung und Wissenschaft diskutierten das neue, am 25.5.2018 endgültig anzuwendende Datenschutzrecht und dessen Bedeutung für Medienveranstalter.

Sie richteten ihr Augenmerk insbesondere auf den Umfang der datenschutzrechtlichen Freistellung und die Reichweite des in Art. 85 DSGVO verankerten sog. Medienprivilegs.   

Es sprachen und diskutierten:

  • Elfi Scho-Antwerpes, Bürgermeisterin der Stadt Köln
  • Nathanael Liminski, Staatssekretär und Chef der Staatskanzlei, Landesregierung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf
  • Prof. Dr. Holger Sievert, Head of Media School/Head of Competence Center Communication Management, Hochschule Macromedia, Köln
  • Prof. Dr. Matthias Cornils, Lehrstuhl für Medienrecht, Kulturrecht und öffentliches Recht, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
  • Kristin Benedikt, Referatsleiterin für Internet und Telemedien, Bayerisches Landesamt für Datenschutzaufsicht, Ansbach
  • Doris Brocker, stellv. Direktorin, Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf
  • Saskia Esken, MdB, Ordentliches Mitglied im Ausschuss Digitale Agenda, Berlin
  • Prof. Dr. Frank Überall, Bundesvorsitzender, Deutscher Journalisten-Verband e.V., Berlin
  • Prof. Dr. Louisa Specht, Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Informations- und Datenrecht, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
  • Prof. Dr. Dieter Frey, LL.M., Partner, FREY Rechtsanwälte Partnerschaft, Köln; University of Applied Sciences Europe
  • Prof. Dr. Christoph Fiedler, Geschäftsführer Europa- und Medienpolitik, Verband Deutscher Zeitschriftenverleger e.V., Berlin
  • Dennis Kaben, Legal Director, Google Germany GmbH, Hamburg
  • Christian Mangen, MdL NRW, Sprecher für Rechtspolitik der Fraktion der Freien Demokraten, Düsseldorf
  • Dr. Matthias Rudolph, Partner, FREY Rechtsanwälte Partnerschaft, Köln
  • Hans Demmel, Geschäftsführer, n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH, Köln; Vorstandsvorsitzender, Verband Privater Rundfunk und Telemedien e.V., Berlin
  • Florian Glatzner, Referent für Digitales und Medien, Verbraucherzentrale Bundesverband e.V., Berlin
  • Dr. Constanze Kurz, Autorin; Chaos Computer Club e.V., Hamburg
  • Oliver Süme, Vorstandsvorsitzender, eco - Verband der Internetwirtschaft e.V., Köln

Einen detaillierten Bericht zur Veranstaltung sowie einige Impressionen finden Sie auf der Website des Instituts für Medienrecht und Kommunikationsrecht das zu den Initiatoren des kfm e.V. zählt.

Institut für Strafrecht und Strafprozessrecht

Vorläufige Erreichbarkeit

Das Institut für Strafrecht und Strafprozessrecht ist wegen der Baumaßnahmen im Hauptgebäude bis auf Weiteres in die Container C1 und C2 umgezogen. Die Lehrstühle finden Sie fortan für die nächsten Wochen in folgenden Räumen:

  • Lehrstuhl Professor Kreß: C1 2. OG Räume 2.06, 2.07, 2.12, 2.13
  • Lehrstuhl Professor Nestler: C1 1. OG 1.15 und 1.16
  • Lehrstuhl Professor Waßmer: C2 1. OG Räume 1.12 und 1.13
  • Lehrstuhl PD Dr. Ast: C2 1. OG Räume 1.13, ab Juni in C1 2. OG Raum 2.10
  • Juniorprofessur Hoven: C1 2. OG Raum 2.09
  • Institutsverwaltung: C1 2. OG Raum 2.06
  • Arbeitsraum: C1 EG Raum 0.09 - 0.11

Improving Restructuring Tools in Europe and the Role of the Insolvency Practitioner

8. Internationales Symposium des Instituts für Internationales und Europäisches Insolvenzrecht

Am 2.2.2018 fand das 8. Internationale Symposium des Instituts für Internationales und Europäisches Insolvenzrecht der Universität zu Köln unter Leitung des Institutsdirektors, Prof. Dr. Christoph Thole, statt. Hochrangige Referenten aus ganz Europa und zahlreiche Insolvenzpraktiker waren zu der Tagung unter dem Oberthema „Improving Restructuring Tools in Europe and the Role of the Insolvency Practitioner“ in das Hyatt Regency nach Köln gekommen. Den Anfang machte der Vortrag von Stephen Taylor, einem renommierten Insolvenzberater aus London, der schon an vielen hochrangigen Insolvenzverfahren mitgewirkt hatte. Er klärte über den gegenwärtigen Stand des Insolvenz- und Restrukturierungsrechts in England, auch in Zeiten des nahenden Brexit, auf und ging besonders auf die vielfältigen Verflechtungen und gewisse Intransparenzen im britischen Restrukturierungsmarkt ein. Der zweite Vortrag des Tages kam von Robert van Galen aus Amsterdam, einem bekannten Insolvenzverwalter aus den Niederlanden. Er führte zunächst in das niederländische Insolvenzrecht ein und stellte die sich derzeit abzeichnenden gesetzgeberischen Bestrebungen dar, ein sehr schlankes Restrukturierungverfahren zu schaffen, das sich an das englische scheme of arrangement-Verfahren anlehnt. Sodann folgte die richterliche Perspektive mit einem Vortrag von Rostislav Krhut, dem Vizepräsidenten des tschechischen Landgerichts Ostrava. Krhut stellte dar, dass das tschechische Insolvenzrecht in seinen Grundanlagen sehr sanierungsförderlich angelegt sei, dass das Insolvenzverfahren aber in der Praxis häufig an fehlender pragmatischer Herangehensweise in der tschechischen Richterschaft und mangelnder Kompetenz scheitere. Es gebe ein erhebliches Vollzugsdefizit auch im Hinblick auf die Insolvenzantragstellung. Daher sei die Zahl der Insolvenzen in der Tschechischen Republik insgesamt sehr gering.

Nach der Mittagspause führte dann Mylène Boché-Robinet von Clifford Chance, Paris, in das französische Restrukturierungsrecht ein, das sich durch eine Vielzahl von Verfahrensarten kennzeichnet. Überraschend war, dass im französischen Recht aufgrund einer starken Reglementierung nur sehr wenige Personen den Zugang zum Verwalterberuf schaffen, so dass sich der Insolvenzverwaltermarkt auf wenige Akteure beschränkt. Im nachfolgenden Vortrag aus deutscher Perspektive zeigte Rechtsanwalt Dr. Robert Hänel die deutsche Sichtweise auf die gegenwärtigen Restrukturierungstendenzen auf. Er betonte, dass in Deutschland vor allem der Blick auf das Kollektiv der Gläubigerschaft gerichtet werde und man einem möglichen Missbrauch des Schuldners vorbeugen wolle. In diesem Spannungsfeld bewege sich dann auch aus deutscher Perspektive die derzeitige Diskussion über die Einführung eines vorinsolvenzlichen präventiven Restrukturierungsrahmens. Den Schlusspunkt des Tages setzte sodann der Vortrag von Dr. Joaquim Sarrate aus Barcelona. Herr Sarrate, der an der Universität Heidelberg promoviert worden war, stellte das spanische Insolvenzrecht vor und zeigte insbesondere die jüngeren Reformbewegungen auf. Als Besonderheit des spanischen Insolvenzrechts stellte er unter anderem heraus, dass in Spanien auch eine Gesellschaft oder eine juristische Person zum Insolvenzverwalter bestellt werden kann und dass die jüngeren Reformen dem spanischen Insolvenz- und Restrukturierungsrecht einen recht modernen Anstrich verliehen hätten.

Insgesamt war es eine sehr erfolgreiche 8. Tagung, die im Publikum auf reges Interesse stieß. In seinem Schlusswort bedankte sich Prof. Dr. Thole insbesondere bei den Mitgliedern des Fördervereins des Instituts, die das Symposium finanziell unterstützt hatten. Auch im nächsten Jahr 2019 ist anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Instituts für Internationales und Europäisches Insolvenzrecht wieder ein Symposium geplant.

Absolventenfeier 2017

Peter Biesenbach, MdL, sprach zur Juristenausbildung

Auch in diesem Jahr wurden die Absolventinnen und Absolventen unserer Rechtswissenschaftlichen Fakultät, die ihre erste Prüfung im vergangenen Studienjahr erfolgreich abgelegt hatten, im Rahmen eines akademischen Festakts am 19. Januar 2018 geehrt.

Der Prorektor für Lehre und Studium, Herr Professor Dr. Stefan Herzig, MME eröffnete die akademische Feier. Seinen Grußworten schlossen sich die Ausführungen des Dekans Professor Dr. Dr. h.c. Ulrich Preis und des erfreulicherweise gewonnenen Festredners, Herrn Minister der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen Peter Biesenbach, MdL an.
Beide Reden widmeten sich der Juristenausbildung und ihrer gegenwärtig diskutierten Reform. Sie beleuchteten die zukünftigen, beispielsweise mit der fortschreitenden Digitalisierung verbundenen, Herausforderungen der juristischen Berufe und die hieraus möglicherweise für die Juristenausbildung resultierenden Konsequenzen.

Hierauf folgte die Ehrung unserer Absolventinnen und Absolventen, die in diesem Jahr unserer Einladung besonders zahlreich gefolgt sind. Mit ca. 175 anwesenden Absolventinnen und Absolventen aus allen 15 Schwerpunktbereichen und über 650 Gästen war es die bisher größte Absolventenfeier der Rechtswissenschaftlichen Fakultät.

Abgerundet wurde die Feier schließlich durch die Verleihung der Lehrpreise 2017 seitens der Fachschaft Jura, die Herr Tim Wiest vertrat.

Die Fachschaft zeichnete zunächst Herrn Professor Dr. Dr. h.c. Dr. h.c. Claus Kreß, LL.M. (Cambridge) für sein stetiges Engagement in der Lehre aus. Herr Tim Wiest lobte in der Begründung die von Herrn Professor Kreß vermittelte Leidenschaft für das Strafrecht ebenso wie seine vorlesungsbegleitenden Materialien, die keine Fragen der Studierenden offen lassen.

Des Weiteren vergab die Fachschaft den Lehrpreis an AG-Leiter, die in den letzten beiden Jahren durch besonders gute Arbeitsgemeinschaften aufgefallen waren. Geehrt wurden Frau Jasmin Bertlings und Dhekra Ben Haj Kilani für das Strafrecht, Frau Shari Schultheis für das Zivilrecht und Herr Dr. Bernd Köbele für das öffentliche Recht.

Der akademischen Feier folgte ein geselliger Umtrunk im Hörsaalgebäude, wo die Gäste bei ausgelassener Stimmung den Erfolg der Absolventinnen und Absolventen feierten.

Die schöne Atmosphäre verdanken wir insbesondere der großartigen musikalischen Umrahmung durch die Jazzband „Das triologische Quartett“, die nicht nur die akademische Feier sondern auch den Ausklang im Hörsaalgebäude begleitete.
 
Für ihre Unterstützung danken wir herzlich der Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer LLP sowie den vielen fleißigen Helferinnen und Helfern aus den Einrichtungen und Instituten der Fakultät.
 
Wir wünschen unseren Absolventinnen und Absolventen für ihre weitere Zukunft nur das Beste und gratulieren unseren ausgezeichneten Lehrenden zum Lehrpreis 2017!