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Kompetenzzentrum für juristisches Lernen und Lehren
Stifterverband fördert juristische Lehre an der Universität zu Köln
Die Qualität der Lehre hat an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln seit jeher einen sehr hohen Stellenwert. Schon seit Jahren werden viel Einsatz und finanzielle Mittel in den Ausbau des Lehrangebotes investiert. Engagierte und renommierte Hochschullehrer, die Vielzahl der gut ausgestatteten Fachbibliotheken und Institute sowie die große Auswahl an Schwerpunktbereichen bilden die Grundlage für hervorragende Ausbildungsmöglichkeiten.
Deutschlandweit führend sind für die Prüfungsvorbereitung seit Jahrzehnten der Große Examens- und Klausurenkurs (Prof. Ulrich Preis) und für die Vermittlung von soft skills das CENTRAL (Prof. Klaus Peter Berger). Regelmäßige Lehrveranstaltungsevaluationen (Prof. Burkhard Schöbener), intensive Bemühungen um Einsatz neuer Medien (Prof. Christian von Coelln) und nicht zuletzt das vor drei Semestern gestartete Projekt Recht Aktiv (Prof. Barbara Dauner-Lieb) haben der Fakultät einen Spitzenplatz in der Gruppe derer, die sich um Innovationen in der didaktische Orientierung der Rechtswissenschaft bemühen, gesichert.
Darauf aufbauend hat die Fakultät in Kooperation mit dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und mit Unterstützung der Universitätsleitung ein "Kompetenzzentrum für juristisches Lernen und Lehren" ins Leben gerufen. Es bietet die Chance, die vorhandenen Aktivitäten nicht nur zu bündeln und fort zu entwickeln, sondern ihnen eine nachhaltige Struktur zu geben.
Unter anderem sind folgende Bausteine vorgesehen:
- gezielte Hinführung Studierender zu den Methoden juristischen Forschens und Arbeitens in Kleingruppen,
- Lehr- und Übungsangebote für Studierende zu beruflichen Fähigkeiten von Anwälten und Richtern (Rhetorik, Mediation, Vernehmungstechnik),
- didaktische Weiterbildungsangebote und individuelles Coaching für Lehrende
- Erforschung und Testung neuer praxis- sowie problemorientierter Lehr- und Lernformen
- Förderung des Fachdiskurses über Hochschullehre und studentisches Lernen
- rechtswissenschaftliche Ausbildungs- und Prüfungsforschung in Zusammenarbeit mit dem Justizprüfungsamt,
- Eröffnung des interdisziplinären Gesprächs mit der Hochschuldidaktik anderer Fakultäten.
Dies alles wird unter hochschuldidaktischen Aspekten wissenschaftlich begleitet und auf seine Effektivität hin untersucht. Mittel dazu sind auch kontinuierliche Befragungen der Studierenden über ihre Einschätzung der Angebote. Modelle für gute Lehre sollen im Austausch der Lehrenden untereinander und mit professioneller Anleitung von außen identifiziert, erprobt und sichtbar gemacht werden.
Dazu sollen die folgenden Bausteine beitragen:
- Begleitung der Anfänger-Vorlesungen durch eng verzahnte und einheitliche Arbeitsgemeinschaften,
- gezielte Hinführung zu den Methoden juristischen Forschens und Arbeitens in Kleingruppen,
- wettbewerbliche Simulation konkreter Fälle vor Berufsrichtern und Praktikern aus Anwaltschaft, Notariat und Unternehmen,
enge Verbindung von Praktika und Universität durch individuelle Praktikumsprojekte, Lehr- und Übungsangebote für berufliche Fähigkeiten von Anwälten und Richtern (Rhetorik, Mediation, Vernehmungstechnik), - umfassende Examensvorbereitung durch spezielle Wiederholungs- und Klausurenkurse,
- Förderung des Fachdiskurses über Hochschullehre und studentisches Lernen in Zusammenarbeit mit dem Justizprüfungsamt,
- rechtswissenschaftliche Ausbildungs- und Prüfungsforschung,
- Eröffnung des interdisziplinären Gesprächs mit der Hochschuldidaktik anderer Fakultäten.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei der didaktischen Schulung und dem individuellen Coaching der Dozenten. Gute Modelle für effektive Lehre sollen, im Austausch der Dozenten untereinander und mit professioneller Anleitung von außen, entwickelt und erprobt werden. Dies alles wird unter hochschuldidaktischen Aspekten wissenschaftlich begleitet und auf seine Effektivität hin untersucht. Mittel dazu sind auch kontinuierliche Befragungen der Studierenden über ihre Einschätzung der Angebote.
Die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Kölner Universität investiert schon seit Jahren viel Einsatz und finanzielle Mittel in den Ausbau und die Qualität des Lehrangebotes. Deutschlandweit führend sind seit Jahren der Große Examens- und Klausurenkurs (Prof. Ulrich Preis) und das CENTRAL für soft skills (Prof. Klaus Peter Berger). Die jetzt zugesagte finanzielle Förderung durch den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und die Universität macht es möglich, die vorhandenen Aktivitäten auszubauen und ihnen in dem neuen Kompetenzzentrum für juristische Lehre eine nachhaltige Struktur zu geben.
Die Vertretung der Studierenden ist mit dieser Initiative sehr einverstanden. "Wir finden es klasse, dass die Professoren jetzt verstärkt an die Interessen der Studierenden denken", sagt Felix Erler, Vertreter der Studierenden in der Fakultät. "Kompetente juristische Lehre – davon können alle profitieren."
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