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Aktuelles

Veranstaltungen

Die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln, das Institut für Deutsches und Europäisches Arbeits- und Sozialrecht (IDEAS) und die Gesellschaft zur Förderung der sozialrechtlichen Forschung veranstalten am 12. März 2019 von 9:00 bis 16:00 Uhr gemeinsam in der Aula 2 eine sozialrechtliche Tagung zum Thema „Gesundheitsförderung und Prävention im System der Sozialversicherung“.

Präventive Maßnahmen zum Schutz vor Krankheiten und der Förderung der Gesundheit sind heutzutage unverzichtbar, um die Lebensqualität und Leistungsfähigkeit jedes Einzelnen zu erhalten. Dies hat auch der Gesetzgeber erkannt und verschiedene Maßnahmen ergriffen. Mit dem neuen Präventionsgesetz (PrävG) sollen die Bereiche der Krankheitsvorbeugung, Gesundheitsförderung und der Früherkennung von Krankheiten reguliert werden. Auch das SGB V nennt Maßnahmen der Prävention und Regulierung. Im Rahmen des Tagungsprogramms wird erläutert, welche Fragen und Probleme sich bei der Umsetzung der Gesetze stellen.

Im weiteren Verlauf wird die Entwicklung der Unfallprävention vor dem Hintergrund des digitalen Wandels der Arbeitswelt („Arbeit 4.0“) behandelt. Abschließend wird ein Einblick in die Rechtsgrundlagen und Rechtsprechung der Betrieblichen Eingliederung gegeben und von Praktikern aus dem Bereich des Disability Management berichtet.

Details zum Programm und zur bis zum 25.02.2019 erforderlichen Anmeldung können dem Programm-Flyer entnommen werden. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an sozrecht(at)uni-koeln.de.

Am 15.03.2019 endet die Bewerbungsfrist für die internationalen Austauschprogramme im akademischen Jahr 2019/20.

Das ZIB Jura berät Sie gerne zu den vielen Partneruniversitäten in Europa und der Welt. Es bietet außerdem Informationen zum Studiengebührenerlass, zur finanziellen Förderung inkl. Stipendien, zur Anerkennung von Leistungen und zu den Bewerbungsunterlagen. Das ZIB Jura stellt Ihnen schließlich eine Auswahl an Erfahrungsberichten zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.zib.jura.uni-koeln.de/14441.html. Das ZIB Jura erreichen Sie unter zib-jura(at)uni-koeln.de.

Der zweite Energierechtliche Workshop des Instituts für Energiewirtschaftsrecht der Universität zu Köln (EWIR) widmet sich den aktuellen Entwicklungen im Bereich der Besonderen Ausgleichregelung und des Eigenstromprivilegs nach dem Inkrafttreten des Energiesammelgesetzes. Besonderes Augenmerk wird hierbei auf die Neuregelungen des Regelungskomplexes zu Messen und Schätzen (§§ 62b, 104 Absatz 10 und 11 EEG 2017) und den geringfügigen Stromverbräuchen Dritter (§ 62a EEG 2017) gelegt. Eingegangen wird zudem auf das vergangene Antragsverfahren beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, in welchem die Neuregelungen erstmals rückwirkend zur Anwendung gekommen sind.

Die daraus resultierenden Probleme werden in zwei Referaten erörtert und anschließend mit den Teilnehmern diskutiert. Den Ausklang bildet ein informelles „Get Together“.

Der Workshop findet am 21.03.2019, 18 Uhr, in den Räumlichkeiten der Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH (Anna-Schneider-Steig 22, 50678 Köln) statt.

Details zum Programm und zur bis zum 07.03.2019 erforderlichen Anmeldung finden Sie unter http://www.ewir.jura.uni-koeln.de/18032.html.

 

Im Rahmen der Jubiliäumsreihe "Universität in Kölner Häusern" stellen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität zu Köln innovative Forschung der Gesellschaft erlebbar, verständlich und spannend an unterschiedlichen Orten in der Stadt vor. In den einzelnen Vorträgen zu Forschungsschwerpunkten der Universität erfahren Bürgerinnen und Bürger, wie Forschung das alltägliche Leben beeinflusst.

Am 12.04.2019 spricht Herr Prof. Dr. Hans-Jürgen Becker (Regensburg, früher Köln) über "Kölner Professoren der Rechtswissenschaftlichen Fakultät in der Zeit von 1933 – 1945".

Die Rechtswissenschaftliche Fakultät der wiederbegründeten Universität Köln konnte in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts schon bald eine weithin anerkannte Stellung einnehmen, die dann aber durch die nationalsozialistische Machtergreifung gefährdet wurde. Der Vortrag will das Wirken und das Schicksal ihrer Professoren in den Jahren 1933 bis 1945 beleuchten.

Der Vortrag beginnt um 17.00 Uhr im Oberlandesgericht Köln (Reichensperger Platz 1, 50670 Köln). Kostenlos anmelden können Sie sich unter https://www.eventbrite.de/e/kolner-professoren-der-rechtswissenschaftlichen-fakultat-in-der-zeit-von-1933-1945-tickets-53353993230.

 

Im Rahmen der Jubiliäumsreihe "Universität in Kölner Häusern" stellen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität zu Köln innovative Forschung der Gesellschaft erlebbar, verständlich und spannend an unterschiedlichen Orten in der Stadt vor. In den einzelnen Vorträgen zu Forschungsschwerpunkten der Universität erfahren Bürgerinnen und Bürger, wie Forschung das alltägliche Leben beeinflusst.

Am 26.04.2019 spricht Herr Prof. Dr. Dr. h.c. Dr. h.c. Claus Kreß, LL.M. (Cambridge) über "Die Kölner Juristenfakultät und der Nürnberger Prozess".

Die Universität zu Köln ist mit der Geburtsstunde des modernen Völkerstrafrechts durch Hans Kelsen, Carl Schmitt und Hermann Jahrreiß in besonderer Weise verbunden. Hans Kelsen, der der Kölner Juristenfakultät in der Zwischenkriegszeit für eine kleine Weile angehört hatte, bevor ihn die Nationalsozialisten aus der Universität drängen sollten, trug in den USA zur Vorbereitung des Nürnberger Prozesses bei. Carl Schmitt, der mit Kelsens Unterstützung nach Köln berufen worden war, hatte bereits den Kriegsächtungspakt von 1928 heftig kritisiert und dann ebenso den auf diesem Fakt aufbauenden Nürnberger Prozess – um schließlich selbst in das Visier von Nürnberger Ermittlern zu kommen. Hermann Jahrreiß, der kurz vor dem Zweiten Weltkrieg an die Fakultät gelangt war und in der Nachkriegszeit Rektor der Universität werden sollte, knüpfte bei seiner Verteidigung die deutschen Angeklagten gegen den Anklagepunkt des Angriffskriegs womöglich unmittelbar an eine Arbeit Schmitts an. Vieles von dem ist lange Zeit wenig beachtet worden. Nun ist die „Kölner Verbindung mit Nürnberg“ von den in Yale lehrenden Rechtswissenschaftlern Oona Hathaway und Scott Shapiro zu einem spannenden Kapitel ihres 2017 erschienenen Buchs „The Internationalists: How a Radical Plan to Outlaw War Remade the World“ gemacht worden, zu dem Shapiro 2016 vorab in der ersten Kölner Hans Kelsen Memorial Lecture on International Peace and Security Law vorgetragen hatte. Der Vortrag nimmt das Universitätsjubiläum zum Anlass, dieses mit Köln verbundene aufregende Kapitel Juristischer Zeitgeschichte in einer auch für Nichtjuristen verständlichen Sprache zu erzählen – nicht ohne dabei den einen oder anderen Bogen zur Gegenwart zu schlagen.

Herr Professor Kreß ist Professor für Straf- und Völkerrecht, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Straf- und Strafprozessrecht und Direktor des Institute for International Peace and Security Law der Universität zu Köln.

Der Vortrag beginnt um 17.00 Uhr im Oberlandesgericht Köln (Reichensperger Platz 1, 50670 Köln). Kostenlos anmelden können Sie sich unter https://www.eventbrite.de/e/die-kolner-juristenfakultat-und-der-nurnberger-prozess-tickets-53354082497.

Im Rahmen der Jubiliäumsreihe "Universität in Kölner Häusern" stellen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität zu Köln innovative Forschung der Gesellschaft erlebbar, verständlich und spannend an unterschiedlichen Orten in der Stadt vor. In den einzelnen Vorträgen zu Forschungsschwerpunkten der Universität erfahren Bürgerinnen und Bürger, wie Forschung das alltägliche Leben beeinflusst.

Am 10.05.2019 spricht Herr Prof. Dr. Torsten Körber, LL.M. über "Das Recht vor den Herausforderungen der Digitalisierung".

Die Digitalisierung prägt zunehmend die Rechtssetzung und die Rechtspraxis. Neue „mehrseitige“ Geschäftsmodelle im Internet werfen Wettbewerbsprobleme auf. Das Zivilrecht muss sich der Frage stellen, ob Daten die neue „Währung des Internets“ sind. Gestärkter Datenschutz und „Legal Tech“ verändern die Rechtsanwendung. Der Vortrag spürt vor diesem Hintergrund anhand ausgewählter praktischer Beispiele der Frage nach, ob das geltende Recht der neuen digitalen Realität gewachsen ist und wie es ggf. angepasst werden muss, um nicht zum Innovationshindernis zu werden.

Herr Professor Körber ist Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Kartell- und Regulierungsrecht, Recht der digitalen Wirtschaft und Direktor des Instituts für Energiewirtschaftsrecht der Universität zu Köln

Der Vortrag beginnt um 17.00 Uhr in der Bibliothek des Instituts für Versicherungsrecht (Kerpener Str. 30, 505937 Köln). Kostenlos anmelden können Sie sich unter https://www.eventbrite.de/e/das-recht-vor-den-herausforderungen-der-digitalisierung-tickets-53354527829.

Im Rahmen der Jubiliäumsreihe "Universität in Kölner Häusern" stellen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität zu Köln innovative Forschung der Gesellschaft erlebbar, verständlich und spannend an unterschiedlichen Orten in der Stadt vor. In den einzelnen Vorträgen zu Forschungsschwerpunkten der Universität erfahren Bürgerinnen und Bürger, wie Forschung das alltägliche Leben beeinflusst.

Am 24.05.2019 spricht Herr Prof. Dr. Martin Waßmer über "Kunst im Fokus des Strafrechts".

Der Vortrag befasst sich mit dem Spannungsfeld von Kunst und Strafrecht, das durch künstlerische Aktionen und Kunstwerke immer wieder ins Blickfeld der Öffentlichkeit gerät. Präsentiert werden Fälle, die Rechtsgeschichte geschrieben haben..

Herr Professor Waßmer ist Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht und Strafprozessrecht der Universität zu Köln.

Der Vortrag beginnt um 17.00 Uhr im Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK, An der Rechtschule, 50667 Köln). Kostenlos anmelden können Sie sich unter https://www.eventbrite.de/e/kunst-im-fokus-des-strafrechts-tickets-53355472655.

Im Rahmen der Jubiliäumsreihe "Universität in Kölner Häusern" stellen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität zu Köln innovative Forschung der Gesellschaft erlebbar, verständlich und spannend an unterschiedlichen Orten in der Stadt vor. In den einzelnen Vorträgen zu Forschungsschwerpunkten der Universität erfahren Bürgerinnen und Bürger, wie Forschung das alltägliche Leben beeinflusst.

Am 07.06.2019 spricht Herr Hon.-Prof. Dr. Jan F. Orth, LL.M. über "Rechtsfragen des Dopings im Sport".

Vier Jahre Sperre werden nach dem WADA-Code für den ersten nachgewiesenen Dopingverstoß fällig – dies kann in manchen Sportarten das Karriereende bedeuten. Und dies, obwohl für die Athleten die sog. „strict liability“ gilt, d. h. der Sportler im Grundsatz für jeden Stoff verantwortlich ist, der in seinem Körper gefunden wird. Wie das Dopingsanktions- und -nachweissystem aus rechtlicher Sicht funktioniert und ob dies sachgerecht ist, behandelt der Vortrag.

Herr Professor Orth ist Geschäftsführer der Forschungsstelle Sportrecht der Universität zu Köln.

Der Vortrag beginnt um 17.00 Uhr im Deutschen Sport & Olympia Museum (Im Zollhafen 1, 50678 Köln). Kostenlos anmelden können Sie sich unter https://www.eventbrite.de/e/rechtsfragen-des-dopings-im-sport-tickets-53380402220.

Im Rahmen der Jubiliäumsreihe "Universität in Kölner Häusern" stellen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität zu Köln innovative Forschung der Gesellschaft erlebbar, verständlich und spannend an unterschiedlichen Orten in der Stadt vor. In den einzelnen Vorträgen zu Forschungsschwerpunkten der Universität erfahren Bürgerinnen und Bürger, wie Forschung das alltägliche Leben beeinflusst.

Am 28.06.2019 spricht Herr Prof. Dr. Dr. h.c. Stephan Hobe, LL.M. über "Rechtsprobleme des Weltraumschrotts".

Seit dem Start des ersten künstlichen Satelliten Sputnik 1 am 4.10.1957 sind mehr als 60 Jahre vergangen. Eine lange Zeit, in der die ständig zunehmenden Weltraumaktivitäten auch zunehmend Rückstände im Weltraum hinterlassen haben. Diese Rückstände können in absehbarer Zeit zu einer (Kollisions- und damit Zerstörungs-) Gefahr für aktuelle Weltraumaktivitäten werden. Der Vortrag schildert die prognostizierte Müllsituation im All und zeigt die großen Probleme der rechtlichen Bewältigung dieser Sachlage auf.

Herr Professor Hobe ist Inhaber des Lehrstuhls für Völkerrecht, Europarecht, Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht und Direktor des Instituts für Luftrecht, Weltraumrecht und Cyberrecht der Universität zu Köln.

Der Vortrag beginnt um 17.00 Uhr im Planetarium (Blücherstraße 15, 50733 Köln). Kostenlos anmelden können Sie sich unter https://www.eventbrite.de/e/rechtsprobleme-des-weltraumschrotts-tickets-53380379151.

Im Rahmen der Jubiliäumsreihe "Universität in Kölner Häusern" stellen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität zu Köln innovative Forschung der Gesellschaft erlebbar, verständlich und spannend an unterschiedlichen Orten in der Stadt vor. In den einzelnen Vorträgen zu Forschungsschwerpunkten der Universität erfahren Bürgerinnen und Bürger, wie Forschung das alltägliche Leben beeinflusst.

Am 05.07.2019 spricht Herr Prof. Dr. Dr. h.c. Dr. h.c. Hanns Prütting über "Der Fall Gurlitt - Raubkunst oder Kunstraub?".

Der Münchener Kunstfund Gurlitt hat eine breite Debatte über die Raubkunst aus der NS-Zeit ausgelöst. Er ist aber auch ein Beispiel für einen von der Staatsanwaltschaft ausgelösten Skandal.

Herr Professor Prütting ist Professor am Institut für Verfahrensrecht und Insolvenzrecht und Direktor des Instituts für Gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht der Universität zu Köln.

Der Vortrag beginnt um 17.00 Uhr im Bunker K101 (Körnerstraße 101, 50823 Köln). Kostenlos anmelden können Sie sich unter https://www.eventbrite.de/e/der-fall-gurlitt-raubkunst-oder-kunstraub-tickets-53380413253.