Inhalt
Vorstellung des Beirats
Ziele des Beirats
Mit der Gründung des Beirats verfolgen die Alumni des DFM drei Ziele:
- Akademische Beratung (inspiriert vom deutschen Modell des wissenschaftlichen Beirats), z.B. Ideen entwickeln, wie das Programm sich weiterentwickeln kann, ohne seine Stärken zu verlieren und welche Qualifikationen die deutsch-französische Studierenden von morgen benötigen, um sich bei der Gestaltung Europas einzubringen.
- Strategische Vernetzung und Kontinuität (inspiriert vom französischen Modell des Conseil d'administration der association des anciens élèves), z.B. systematische Hilfe bei der Karriereplanung und Sicherstellung der langfristigen Identifikation der Alumni mit dem DFM und Entwicklung einer langfristigen Zusammenarbeit mit Kanzleien und Unternehmen im Hinblick auf ideelle und finanzielle Unterstützung des Programms.
- Politische Interessenvertretung, insbesondere die langfristige sichtbare Unterstützung innerhalb der Universitäten, gegenüber den Ministerien und öffentlichen Geldgebern.
Warum wurde der Beirat gegründet ?
Während der Vorbereitungen für die Jubiläumsfeier des DFM, ist uns bewusst geworden, dass der DFM das Potential seiner Alumni noch nicht voll ausschöpft. Wir haben bemerkt, wie groß der Wille der Ehemaligen ist, untereinander in Kontakt zu bleiben, am Erfolg des Studiengangs zu arbeiten und eigene Erfahrungen mit den aktuellen Studenten zu teilen.
Aber es fehlte eine Struktur, um diesem Willen Ausdruck zu verleihen.
Warum genügen die zwei Vereine (die JPC in Paris und der JDFR in Köln) für die Wahrnehmung dieser Aufgabe nicht ?
Diese zwei Vereine haben seit ihrer Gründung wertvolle Arbeit geleistet und sollen dies auch weiter tun. Sie haben unter anderem das Jahrbuch erstellt und aktualisiert. Sie leiten über die Verteiler regelmäßig Stellen- und Wohnungsangebot weiter. Mit Hilfe ihrer Cocktails (und Stammtische in Köln, Karnevalsparty in Paris), haben sie einen ersten Kontakt zwischen den aktuellen Studenten und den Alumni hergestellt.
Die Vereine bieten den Studenten auch eine wichtige Hilfestellung an: die Broschüren „Erste Schritte in Paris“ und „Erste Schritte in Köln“, die Organisation der jährlichen Studienfahrt nach Berlin, die Workshops bei Kanzleien und die Informationsveranstaltungen über die Studienmöglichkeiten nach dem Abschluss des Studiengangs.
Allerdings haben diese Vereine auch ihre Grenzen: traditionell sind die Vorstände der Vereine mit aktuellen Studierenden (JPC) oder jungen Alumni (JDFR) besetzt und sie werden jedes neu gewählt und aufgestellt. Es fehlt daher an einer gewissen personellen Kontinuität, die aber wichtig ist, um den Kontakt zu Ehemaligen wie externen Förderern halten zu können. Die Vereine müssten sich in diese Form der Kontaktpflege jedes Jahr neu einarbeiten, wobei es zwangsläufig zu vermeidbaren Reibungsverlusten käme. Zudem richten sich die Aktivitäten der Vereine hauptsächlich an die Personen, die in Köln oder Paris leben.
Der Beirat versteht sich also als Ergänzung: seine Aktivitäten richten sich an alle Alumni, wird von Alumni getragen und möchte eine gewisse Kontinuität sicherstellen.
Und die Universitäten ?
Die Universitäten konzentrieren sich auf die auf die Organisation des Studiums. Im Gegensatz zu den Universitäten im englischsprachigen Raum oder den grandes écoles, haben sie nicht die Ressourcen, die Alumni fortdauernd begleiten und betreuen zu können. Das Büro der maîtrise in Paris, das DFM-Büro in Köln und die Programmbeauftragten unterstützen das Vorhaben des Beirats mit all ihren Kräften, auch wenn an der einen oder anderen Stelle noch Überzeugungsarbeit zu leisten ist.
Welche juristische Form hat der Beirat ?
Um jede „Vereinesmeierei “ zu verhindern, wollten wir zuerst nicht, dass der Beirat eine juristische Person wird. Wir mussten jedoch relativ schnell feststellen, dass die Universität Paris 1 nicht die nötige administrative Flexibilität mitbringt, um Spenden der Alumni für den Studiengang zu erhalten. Die Situation ist in Köln einfacher. Die Universität zu Köln hat sich bereit erklärt, ein Konto für diese Spenden einzurichten. Wir haben also entschieden, für den Beirat einen Verein nach französischem Recht zu gründen, eine sogenannte association loi 1901, damit die Spenden auch in Frankreich steuerrechtlich absetzbar sind. Dieser Verein besitzt also zwei Konten: ein Konto für die laufenden Kosten und ein Konto für die Stipendien. Jeder Spender kann also entscheiden, für welchen Zweck sein Geld ausgegeben werden soll.



