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Institut für Strafrecht und Strafprozessrecht

Vorläufige Erreichbarkeit

Das Institut für Strafrecht und Strafprozessrecht ist wegen der Baumaßnahmen im Hauptgebäude bis auf Weiteres in die Container C1 und C2 umgezogen. Die Lehrstühle finden Sie fortan für die nächsten Wochen in folgenden Räumen:

  • Lehrstuhl Professor Kreß: C1 2. OG Räume 2.06, 2.07, 2.12, 2.13
  • Lehrstuhl Professor Nestler: C1 1. OG 1.15 und 1.16
  • Lehrstuhl Professor Waßmer: C2 1. OG Räume 1.12 und 1.13
  • Lehrstuhl PD Dr. Ast: C2 1. OG Räume 1.13, ab Juni in C1 2. OG Raum 2.10
  • Juniorprofessur Hoven: C1 2. OG Raum 2.09
  • Institutsverwaltung: C1 2. OG Raum 2.06
  • Arbeitsraum: C1 EG Raum 0.09 - 0.11

Neues Datenschutzrecht – ändert sich die Geschäftsgrundlage der Medien?

Jahresveranstaltung des Kölner Forum Medienrecht

Am 12. April fand die 12. Jahresveranstaltung des Kölner Forum Medienrecht (kfm) im Rathaus zu Köln statt. Namhafte Referentinnen und Referenten aus Politik, Wirtschaft, Medien, Verwaltung und Wissenschaft diskutierten das neue, am 25.5.2018 endgültig anzuwendende Datenschutzrecht und dessen Bedeutung für Medienveranstalter.

Sie richteten ihr Augenmerk insbesondere auf den Umfang der datenschutzrechtlichen Freistellung und die Reichweite des in Art. 85 DSGVO verankerten sog. Medienprivilegs.   

Es sprachen und diskutierten:

  • Elfi Scho-Antwerpes, Bürgermeisterin der Stadt Köln
  • Nathanael Liminski, Staatssekretär und Chef der Staatskanzlei, Landesregierung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf
  • Prof. Dr. Holger Sievert, Head of Media School/Head of Competence Center Communication Management, Hochschule Macromedia, Köln
  • Prof. Dr. Matthias Cornils, Lehrstuhl für Medienrecht, Kulturrecht und öffentliches Recht, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
  • Kristin Benedikt, Referatsleiterin für Internet und Telemedien, Bayerisches Landesamt für Datenschutzaufsicht, Ansbach
  • Doris Brocker, stellv. Direktorin, Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf
  • Saskia Esken, MdB, Ordentliches Mitglied im Ausschuss Digitale Agenda, Berlin
  • Prof. Dr. Frank Überall, Bundesvorsitzender, Deutscher Journalisten-Verband e.V., Berlin
  • Prof. Dr. Louisa Specht, Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Informations- und Datenrecht, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
  • Prof. Dr. Dieter Frey, LL.M., Partner, FREY Rechtsanwälte Partnerschaft, Köln; University of Applied Sciences Europe
  • Prof. Dr. Christoph Fiedler, Geschäftsführer Europa- und Medienpolitik, Verband Deutscher Zeitschriftenverleger e.V., Berlin
  • Dennis Kaben, Legal Director, Google Germany GmbH, Hamburg
  • Christian Mangen, MdL NRW, Sprecher für Rechtspolitik der Fraktion der Freien Demokraten, Düsseldorf
  • Dr. Matthias Rudolph, Partner, FREY Rechtsanwälte Partnerschaft, Köln
  • Hans Demmel, Geschäftsführer, n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH, Köln; Vorstandsvorsitzender, Verband Privater Rundfunk und Telemedien e.V., Berlin
  • Florian Glatzner, Referent für Digitales und Medien, Verbraucherzentrale Bundesverband e.V., Berlin
  • Dr. Constanze Kurz, Autorin; Chaos Computer Club e.V., Hamburg
  • Oliver Süme, Vorstandsvorsitzender, eco - Verband der Internetwirtschaft e.V., Köln

Einen detaillierten Bericht zur Veranstaltung sowie einige Impressionen finden Sie auf der Website des Instituts für Medienrecht und Kommunikationsrecht das zu den Initiatoren des kfm e.V. zählt.

Telders Moot Court 2018

Kölner Team holt den Sieg!

Von insgesamt 23 nationalen Teams, von denen sechs Teams durch eine Nationalrunde gekommen sind, hat sich das Kölner Team in Vorrunden gegen den Gastgeber Leiden, die Ukraine, England und Lettland durchsetzen können und das Finale des völkerrechtlichen Telders Moot Court Wettbewerbs im Friedenspalast erreicht. Im Laufe dieses spannenden Finales, das von den Richtern James Crawford, Giorgio Gaja und John Dugard geleitet wurde, hat das Kölner Team als Beklagter gegen das griechische Klägerteam plädiert und den Wettbewerb für sich entscheiden können. Zusätzlich hat das Kölner Team den Carnegie Preis für den besten Beklagtenschriftsatz gewinnen können.

Die Fakultät ist stolz auf das Kölner Siegerteam und gratuliert ihm ganz herzlich zu diesem herausragenden Erfolg!

19. Kolloquium des IEEI

International Exchange of Experience on Insolvency Law in Athen

Vom 16.-18.5.2018 hat in Athen das 19. Kolloquium des International Exchange of Experience on Insolvency Law (IEEI) statt, an dem das Institut für Internationales und Europäisches Insolvenzrecht der Universität zu Köln mit seinem Direktor Prof. Dr. Christoph Thole beteiligt ist.

Das Justizministerium Nordrhein-Westfalen hat im Jahr 2000 einen Internationalen Erfahrungsaustausch auf dem Gebiet des Insolvenzrechts gegründet (International Exchange of Experience on Insolvency Law - IEEI), dessen administrativer Standort mittlerweile das Institut für Internationales und Europäisches Insolvenzrecht der Universität zu Köln ist.

Auf dem Athener Kolloquium wurden aktuelle Fragen des Insolvenzrechts und der Insolvenzrechtsgesetzgebung im internationalen Bereich auf hohem Niveau diskutiert. In vielen Staaten hat mittlerweile ein Trend eingesetzt, die Sanierung und Restrukturierung zu fördern und dazu entsprechende Verfahren anzubieten; zugleich stehen die Staaten in einem Wettbewerb zueinander. Das u.a. von Prof. Dr. Christoph Thole und RiBGH Dr. Remmert geleitete Kolloquium zeigte die Entwicklungen eindrucksvoll auf.

Ziel des IEEI ist der zügige und zuverlässige Austausch von Informationen und Erfahrungen auf dem Gebiet des nationalen und internationalen Insolvenzrechts auf der Basis gegenseitigen Vertrauens. An dem Erfahrungsaustausch nehmen (auf Einladung) mittlerweile 100 Insolvenzrechtsexperten aus 32 europäischen und außereuropäischen Staaten sowie mehrerer internationaler Organisationen teil. Das nächste Kolloquium wird im Juni 2019 in Köln an der Universität stattfinden.

Weitere Informationen zum IEEI finden Sie unter http://www.insolvenzrecht.jura.uni-koeln.de/6083.html.